Wie die Financial Times und The Bell berichten, bereitet das russische Krypto-Zahlungssystem A7 seine Expansion nach Afrika vor. Neben einem geplanten Start in Togo ist das Unternehmen bereits in Nigeria tätig und hat eine Präsenz in Simbabwe angekündigt.
A7 wurde Ende 2024 von der russischen staatlichen „Verteidigungsbank“ Promsvyazbank gemeinsam mit dem flüchtigen moldauischen Geschäftsmann Ilan Shor gegründet. Ziel war es, grenzüberschreitende Zahlungen unter den Bedingungen westlicher Sanktionen abzuwickeln, wie bne IntelliNews ausführlich berichtete.
Der von dem System betriebene Token A7A5 gilt als erster an den russischen Rubel gekoppelter Stablecoin. Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, deren Wert an eine herkömmliche Währung gebunden ist. Das System soll große Finanzflüsse nach und aus Russland ermöglichen, die durch die westlichen Sanktionen infolge der groß angelegten militärischen Invasion in der Ukraine erheblich erschwert wurden.
Im Jahr 2025 geriet A7 selbst unter westliche Restriktionen. Anfang 2026 wurde das Unternehmen in einem von der EU vorgeschlagenen Verbot sämtlicher Kryptowährungstransaktionen mit russischen Akteuren ausdrücklich genannt.
Laut Financial Times hat A7 inzwischen eine Stellenausschreibung für einen Projektmanager veröffentlicht, der den Geschäftsbetrieb in Togo von Grund auf aufbauen soll – ein Signal für die regionale Ausweitung nach Afrika.











