Als vor vier Jahren der ehemalige Lektor Oliver Vogel die Leitung des geschichtsträchtigen Frankfurter S. Fischer Verlags übernahm, bestand eine seiner ersten Amtshandlungen darin, das Berliner Büro deutlich auszubauen. Bis dahin diente die Niederlassung am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte vor allem als Hauptstadtadresse. Kurz nach Vogels Amtsantritt zogen unter anderem die Programmleitungen der verschiedenen Sparten um. Schon damals hieß es, dass man sich eben dem Umstand stellen müsse, dass mehr als die Hälfte der Autorinnen und Autoren des Verlags in Berlin lebten, dass kulturelle Stimmungen am frühesten dort spürbar würden und sich in der Berliner Republik das Geschehen nun einmal in der Hauptstadt konzentriere.