In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.EU-Parlament stimmt für Zolldeal mit den USADie Umsetzung einer Zollvereinbarung zwischen der EU und den USA aus dem vergangenen Jahr hat die letzte politische Hürde genommen: Das Parlament der Europäischen Union stimmte am Dienstag in Straßburg dafür, europäische Zölle auf US-Industriewaren zeitweise abzuschaffen. Der Rat der EU-Länder muss den Beschluss nun formal bestätigen. Dies dürfte vor der von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist am 4. Juli abgeschlossen sein. Trump hatte zuvor den Druck erhöht, in dem er der EU eine Frist gesetzt hatte. Sollte die Umsetzung bis dahin nicht beschlossen sein, werde er neue Aufschläge verhängen und die Zölle auf Autos von derzeit 15 Prozent auf 25 Prozent erhöhen, so Trump im Mai.Mitte August 2025 hatten sich Trump und von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Zollobergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch für europäische Autos und Autoteile sollte der Satz gelten. Im Gegenzug verpflichtete sich die EU, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte wie Schweinefleisch und Milchprodukte zu erleichtern. Lena SpilgerNewsom: Trump-Regierung ermittelt gegen meine Familie Das US-Justizministerium hat nach Angaben des demokratischen Gouverneurs von Kalifornien, Gavin Newsom, Ermittlungen gegen ihn und seine Familie aufgenommen. „In den letzten Tagen haben Bundesbeamte bei Familienangehörigen, Freunden und ehemaligen Mitarbeitern geklopft – nicht, weil sie ein Verbrechen aufgedeckt hätten, sondern einfach, weil sie versuchen, eines zu finden“, teilte Newsom auf der Plattform X mit. Um welche Vorwürfe es geht, sagte Newsom nicht. Eine Anfrage beim US-Justizministerium blieb zunächst unbeantwortet.Newsom zufolge wühlen sich die Ermittler willkürlich durch Berge von Akten. Seiner Ansicht nach ist klar, dass US-Präsident Donald Trump die Ermittlungen in Auftrag gab, weil Newsom sich gegen ihn stellt und erwägt, ins Rennen um die Präsidentschaft einzusteigen. Auch Newsoms Frau Jennifer sei ins Visier der Regierung geraten. Newsom sagte, Trump könne ihn schikanieren, gegen ihn ermitteln und ihn auf seine Feindesliste setzen. „Aber halte meine Frau und meine Familie aus deinem persönlichen Rachefeldzug heraus.“ Auf die Nachfrage, welches Verbrechen Newsom begangen habe, sagte Trump später, dessen „Hauptverbrechen“ sei es, für das Amt des Gouverneurs kandidiert zu haben. Newsom habe einen „so schlechten Job“ gemacht. Die US-Regierung war zuletzt immer wieder gegen bei Trump in Ungnade gefallene Politiker und Funktionäre vorgegangen. Betroffen waren unter anderem der frühere FBI-Direktor James Comey, die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James und der demokratische Senator Adam Schiff. Blutige Nasen beim Käfigkampf, USA-Rufe, ein Ständchen für den Präsidenten – Donald Trump war mit der Feier zu seinem 80. Geburtstag vor dem Weißen Haus zufrieden. Was sich zugetragen hat und wie viel die Wiederaufbereitung des Rasens kosten wird, hat F.A.Z.-Korrespondentin Sofia Dreisbach aufgeschrieben:Hanna MasaUS-Senator im Krankenhaus eingeliefertDer bekannte republikanische US-Senator Mitch McConnell ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 84-Jährige, der seine Partei jahrelang in der Kongresskammer anführte, sei am Morgen (US-Ortszeit) dorthin gebracht worden, zitierten etwa die US-Sender CNN und Fox News übereinstimmend seinen Sprecher David Popp. „Er wird dort hervorragend versorgt“. Angaben zum Grund des Krankenhausaufenthalts oder dem Gesundheitszustand McConnells machte er demnach nicht.Der erzkonservative Politiker gilt seit langem als wichtiger Strippenzieher in der US-Politik, er sitzt seit 1985 im US-Senat. Bevor John Thune dort Mehrheitsführer der Republikaner wurde, lenkte McConnell in der Kammer jahrelang die Geschicke seiner Partei. Dabei schrieb er Geschichte als der am längsten amtierende Anführer einer Partei in der Parlamentskammer.Auch während Donald Trumps erster Präsidentschaft führte er dort die Republikaner an - und spielte entsprechend eine wichtige Rolle für dessen erste Amtszeit. Während Trumps zweiter Amtszeit fiel er allerdings auch mit Kritik an dessen Politik auf.McConnell sorgte bereits in der Vergangenheit mit gesundheitlichen Problemen für Schlagzeilen. 2023 etwa war er während eines privaten Abendessens in einem Hotel in Washington gestürzt. Er zog sich eine Gehirnerschütterung zu und wurde deshalb in einem Krankenhaus behandelt. In der Folge hatte er Aussetzer bei Pressekonferenzen. Das schürte Sorgen um seinen Gesundheitszustand. Kampfsportspektakel am Sonntagabend zu Trumps GeburtstagUS-Präsident Donald Trump wird heute 80 Jahre alt und will an seinem Geburtstag ein umstrittenes Kampfsportspektakel direkt vor dem Weißen Haus verfolgen. In einer Arena auf dem Südrasen seines Amtssitzes sollen ab 20.00 Uhr Ortszeit (2.00 Uhr MESZ am Montag) martialische Käfigkämpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) ausgetragen werden. Kritiker versuchten das Event mit einer Klage zu verhindern, hatten damit aber keinen Erfolg.Schon im Jahr zuvor, an Trumps 79. Geburtstag, hatte in der Hauptstadt eine Großveranstaltung stattgefunden, die auf reichlich Kritik stieß: Vor den Augen des Präsidenten wurde eine Militärparade zelebriert – mit schweren Panzern, Fallschirmspringern und Helikoptern. Offizieller Anlass war damals ein Festakt zum 250. Gründungsjubiläum des US-Heeres. Für viele im Land wirkte die Inszenierung jedoch eher wie ein persönliches Geschenk für den Präsidenten. Ein Eindruck, der nun erneut aufkommt.Auch beim Kampfspektakel in diesem Jahr ist der offizielle Anlass nicht Trumps Geburtstag. Stattdessen werden als Begründung die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA angeführt. Der ist allerdings auf den 4. Juli datiert. Sebastian GubernatorKennedy Center entfernt Trumps Namen von der FassadeDer Name von US-Präsident Donald Trump ist von der Fassade des Kennedy Centers in Washington entfernt worden. Nach einem entsprechenden Gerichtsbeschluss und dem Ablauf einer verlängerten Frist nahmen Arbeiter die Buchstaben von der Außenwand des renommierten Kulturzentrums ab. Eine weiße Plane verdeckte einen Teil der Schrift, dem Trump seinen Namen hatte hinzufügen lassen – dahinter liefen die Arbeiten. Zuvor hatte ein US-Bundesrichter den Antrag des Verwaltungsrats des Kennedy Centers sowie des Justizministeriums zurückgewiesen, die Rückbenennung zu stoppen.Das Kulturzentrum war 1971 zu Ehren des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy errichtet worden. Trump bezeichnete es nach seiner Wiederwahl als linke Institution und kündigte ein „patriotisches“ Kulturprogramm an. Er entließ die Leitung des Kennedy Centers und setzte ein neues Direktorium unter seinem Vorsitz ein. Dieses beschloss, Trumps Namen auf der Fassade über den von Kennedy zu setzen.Bundesrichter Christopher Cooper entschied Ende Mai, dass diese Hinzufügung rechtswidrig sei, da allein der US-Kongress das Recht zur Umbenennung habe. Er ordnete an, dass Trump seinen Namen binnen zwei Wochen von der Marmorfassade des Kulturzentrums entfernen lassen müsse. Von der Website war Trumps Name bereits Anfang der Woche entfernt worden.Trump-Regierung muss entfernte Tafeln zu Sklaverei und Klima wieder aufstellen Die US-Regierung muss nach einem Gerichtsbeschluss zuvor entfernte Ausstellungsstücke und Informationstafeln zu Themen wie Sklaverei und Klimawandel in Nationalparks wieder aufstellen. Das Vorgehen der Regierung stelle einen gefährlichen Präzedenzfall der Zensur dar, erklärte die zuständige Bundesrichterin in Boston, Angel Kelley, am Freitag. Sie ordnete per einstweiliger Verfügung an, dass die Objekte bis zum 4. Juli wieder an Ort und Stelle sein müssen, wenn sich in den USA die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung zum 250. Mal jährt. Geklagt hatten mehrere Gruppen von Umweltschützern und Historikern. Das Innenministerium bezeichnete Kelley als „linksaktivistische Richterin“ und kündigte an, Rechtsmittel gegen die Entscheidung zu prüfen. Sebastian GubernatorEin Drittel weniger US-Kampfflugzeuge für NATO in EuropaDie USA planen Medienberichten zufolge, die Zahl der Flugzeuge und Kriegsschiffe, die sie für NATO-Einsätze in Europa zur Verfügung stellen, deutlich zu reduzieren. Die „New York Times“ berichtet unter Berufung auf zwei hochrangige europäische Insider, dass die Zahl der F-16- und F-15E-Kampfflugzeuge von rund 150 auf 100 und die Zahl der Seeaufklärungsflugzeuge von 26 auf 15 reduziert werden solle. Außerdem wolle das US-Militär alle acht Luftbetankungsflugzeuge abziehen, die Europa bisher zur Verfügung standen. Damit würde die Fähigkeit der NATO für Angriffe auf weiter entfernte Ziele und Überwachungsaufgaben eingeschränkt. Über einige der Zahlen hatte zuvor auch die „Welt“ berichtet. Demnach sollen die Reduzierungen vor allem das „NATO Force Model“ betreffen, das vorsieht, wie viele und welche Truppen die NATO innerhalb von zehn Tagen, höchstens 30 Tagen und höchstens sechs Monaten mobilisieren kann. Die NATO und das US-Verteidigungsministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen zu den Berichten.Vanessa AngermannAriana Grande verbietet Trump-Regierung Nutzung ihrer MusikDie US-Popsängerin Ariana Grande hat die Regierung von Präsident Donald Trump aufgefordert, ihre Musik nicht länger für politische Zwecke zu nutzen. Auslöser ist ein in dieser Woche veröffentlichtes Video des Weißen Hauses auf der Plattform Tiktok zur Einwanderungspolitik, das mit Grandes Lied „Bye“ aus dem Jahr 2024 unterlegt ist. Darin ist zu sehen, wie Bundesbeamte Menschen festnehmen und ihnen Handschellen anlegen. „Bitte verwenden Sie meine Musik niemals in Verbindung mit diesem barbarischen, unmenschlichen und abscheulichen Schwachsinn“, schrieb die Grammy-Preisträgerin am Donnerstag in einem Kommentar unter dem Beitrag.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveticker USA unter Trump: EU-Abgeordnete stimmen für Umsetzung von US-Zolldeal zu | FAZ
Zölle auf US-Industriewaren sollen zeitweise abgeschafft werden +++ Newsom: Trump-Regierung ermittelt gegen meine Familie +++ US-Stars protestieren bei Konzert gegen Trumps Politik +++ alle Neuigkeiten im Liveblog










