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Zolldeal: EU-Abgeordnete stimmen Umsetzung des US-Zolldeals zu US-Präsident Trump pocht auf eine baldige Umsetzung der Vereinbarungen. Das Europäische Parlament spricht sich dafür aus – aber nicht um jeden Preis.

16.06.2026 - 14:20 Uhr Containerschiffe liegen in Bremerhaven. (Archivbild) Foto: Sina Schuldt/dpaDas Europaparlament hat die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zollabkommens mit den USA gebilligt. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg mit breiter Mehrheit dafür, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren.Allerdings unter Vorbehalt: Unter anderem ist vorgesehen, dass die EU-Zollzugeständnisse bei Verstößen der USA gegen Absprachen wieder ausgesetzt werden können. Dies könnten etwa erneute Zollerhöhungen sein.Zudem sollen die USA bis Jahresende Zölle auf Waschmaschinen und andere Produkte mit Stahlanteil auf höchstens 15 Prozent reduzieren. Wenn dies nicht geschieht, will die EU ebenfalls solche Zölle prüfen. Darüber hinaus soll unter anderem ein festes Ablaufdatum festgelegt werden.Abkommen wehrte Handelskrieg abGleichzeitig musste die Europäische Union aber US-Zölle in Höhe von bis zu 15 Prozent auf die meisten Warenexporte in die Vereinigten Staaten akzeptieren und weitere Zugeständnisse wie die Abschaffung von EU-Zöllen auf US-Industriegüter machen. 25 Prozent auf Autos Warum die neuen Autozölle für Trump besonders teuer werden könnten Erstmals seit 2010 trauen die Amerikaner Demokraten mehr Wirtschaftskompetenz zu als Republikanern. Peinlich für Trump. Und die Zollerhöhung macht es nur schlimmer. Ein Kommentar. Kommentar von Sonja ÁlvarezUS-Präsident Donald Trump setzte der EU vor ein paar Wochen eine Frist für die Umsetzung der Handelsvereinbarung. Sollte die EU nicht bis zum US-Nationalfeiertag am 4. Juli ihren Teil des Abkommens erfüllen, würden die Zölle „leider sofort auf ein viel höheres Niveau steigen“, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Auf EU-Seite ist nach der Zustimmung des Parlaments auch die Bestätigung durch den Ministerrat nötig. Der Einigung zwischen Abgeordneten und EU-Staaten zufolge sollen die Regelungen spätestens zum 4. Juli in Kraft treten.Wichtige HandelspartnerDie EU und die Vereinigten Staaten unterhalten umfassende bilaterale Handels- und Investitionsbeziehungen. EU-Zahlen zufolge geht es um fast 30 Prozent des weltweiten Handels mit Waren und Dienstleistungen und um 43 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick Anzeige Gutscheine Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen Anzeige Weiterbildung Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick