Offene Immobilienfonds gehörten in Deutschland lange Zeit zu den Lieblingen vorsichtiger Sparer. Die Fonds lieferten zuverlässig solide Erträge von zwei bis drei Prozent pro Jahr ab, weit mehr als in der Ära der Negativ- und Niedrigzinsen mit Tages- oder Festgeld zu erreichen war. Doch mit dem Zinsanstieg 2022 und sinkenden Immobilienpreisen war das vorbei. Drei dieser Fonds wurden mittlerweile vorübergehend sogar geschlossen, noch immer versuchen etliche Anleger, ihre Anteile loszuwerden. Und die Renditen sind weiter gefallen, wie eine neue Studie der Ratingagentur Scope zeigt.