PfadnavigationHomePanoramaAusschreitungen in BelfastElon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen ZDF wegen „skandalöser Lügen“ anStand: 06:36 UhrLesedauer: 2 MinutenElon Musk will wegen der Berichterstattung des ZDF rechtliche Schritte einleiten. Es geht um seine Äußerungen zu Nordirland. Der Sender spricht von einem „Missverständnis“.Das ZDF hatte ihm unterstellt, zur „Jagd auf Migranten“ aufzurufen. Jetzt kündigt Neu-Billionär Elon Musk auf seiner Plattform X an, juristisch gegen den öffentlich-rechtlichen Sender aus Deutschland vorzugehen.Elon Musk geht juristisch gegen das ZDF vor. Nachdem das ZDF dem Tech-Unternehmer fälschlicherweise vorgeworfen hat, als Reaktion auf einen Messerangriff in Nordirland zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen zu haben, kündigt dieser auf der Plattform X rechtliche Maßnahmen an. Damit wolle er sich gegen die „skandalösen Lügen“ des deutschen Fernsehsenders wehren.Wenige Stunden nach seiner Ankündigung legte Musk auf X noch einmal nach. Der deutsche Autor und Kommentator für US-Politik Hans Mahncke postete auf X einen Beitrag, in dem er schrieb: „Das deutsche Staatsfernsehen hat erneut eine glatte Lüge verbreitet und behauptet, Elon Musk habe die Briten zu einer ‚Jagd auf Migranten‘ aufgerufen. Derselbe Sender, dessen US-amerikanischer Reporter wiederholt über Charlie Kirk gelogen hat – ohne jegliche Konsequenzen.“Lesen Sie auchDarauf antwortete Musk wiederum und schrieb: „Im Laufe des Prozesses gegen sie werden wir genau herausfinden, welcher Idiot diese ungeheuerliche Lüge verfasst hat.“Musk hatte Anfang vergangener Woche einen Post des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson geteilt, in dem dieser dazu aufgerufen hatte, sich nach einem Messerangriff eines Geflüchteten aus dem Sudan in Belfast an landesweiten Protesten zu beteiligen. „Nur durch wiederholte und laute Proteste wird sich etwas ändern“, kommentierte der Unternehmer dazu. Im ZDF wurde der X-Post anschließend deutlich zugespitzt. „Ein brutaler Mordversuch auf offener Straße in Belfast. Jemand filmt, das Video geht viral. Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten. Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist – und Tech-Milliardär Elon Musk“, moderierte Christina von Ungern-Sternberg einen Beitrag in der Sendung „ZDFheute live“ an. „Was steckt dahinter? Welche Akteure haben ein Interesse daran, ein Gewaltverbrechen dafür zu nutzen, um zum Bürgerkrieg aufzurufen?“Lesen Sie auch„Das ZDF dichtet Musk hier eine Aussage an, die er nie getätigt hat“, kritisierte daraufhin WELT-Journalistin Anna Schneider, „und ironischerweise ist es natürlich die Plattform X, wo dieser Videoschnipsel die meiste Empörung erntete.“ Auch der NDR-Redakteur Sebastian Eberle widersprach der ZDF-Darstellung öffentlich. „Liebe Kolleginnen und Kollegen in Mainz, bei allem Respekt. Das geht so nicht. So können und so dürfen wir nicht arbeiten. Das ist völlig inakzeptabel“, beanstandete er auf X.Der Sender reagierte daraufhin auf die Kritik. „Zu Beginn der Moderation dieses Videos heißt es, nach dem brutalen Mordversuch habe ein rassistischer Mob Jagd auf Migranten gemacht. Dazu aufgerufen hätten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk“, erklärte das ZDF. „Die Formulierung ist unpräzise und deshalb missverständlich. Tommy Robinson hat nach dem Messerangriff in Belfast zu Protesten aufgerufen. Der Post wurde von Elon Musk geteilt.“doli/saha
ZDF: Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen ZDF wegen „skandalöser Lügen“ an - WELT
Das ZDF hatte ihm unterstellt, zur „Jagd auf Migranten“ aufzurufen. Jetzt kündigt Neu-Billionär Elon Musk auf seiner Plattform X an, juristisch gegen den öffentlich-rechtlichen Sender aus Deutschland vorzugehen.












