PfadnavigationHomePanoramaNach ZDF-Bericht über AusschreitungenElon Musk kündigt Rechtsmaßnahmen gegen ZDF wegen ihrer „skandalösen Lügen“ anStand: 21:57 UhrLesedauer: 2 MinutenElon Musk, CEO von Tesla und SpaceXQuelle: Pool/via REUTERSDas ZDF hatte ihm unterstellt, zur „Jagd auf Migranten“ aufzurufen. Jetzt kündigt Neu-Billionär Elon Musk auf seiner Plattform X an, juristisch gegen den öffentlich-rechtlichen Sender aus Deutschland vorzugehen.Elon Musk geht juristisch gegen das ZDF vor. Nachdem das ZDF dem Tech-Unternehmer fälschlicherweise vorgeworfen hat, als Reaktion auf einen Messerangriff in Nordirland zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen zu haben, kündigt dieser auf der Plattform X rechtliche Maßnahmen an. Damit wolle er sich gegen die „skandalösen Lügen“ des deutschen Fernsehsenders wehren.Musk hatte Anfang vergangener Woche einen Post des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson geteilt, in dem dieser dazu aufgerufen hatte, sich nach einem Messerangriff eines Geflüchteten aus dem Sudan in Belfast an landesweiten Protesten zu beteiligen. „Nur durch wiederholte und laute Proteste wird sich etwas ändern“, kommentierte der Unternehmer dazu. Im ZDF wurde der X-Post anschließend deutlich zugespitzt. „Ein brutaler Mordversuch auf offener Straße in Belfast. Jemand filmt, das Video geht viral. Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten. Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist – und Tech-Milliardär Elon Musk“, moderierte Christina von Ungern-Sternberg einen Beitrag in der Sendung „ZDFheute live“ an. „Was steckt dahinter? Welche Akteure haben ein Interesse daran, ein Gewaltverbrechen dafür zu nutzen, um zum Bürgerkrieg aufzurufen?“„Das ZDF dichtet Musk hier eine Aussage an, die er nie getätigt hat“, kritisierte daraufhin WELT-Journalistin Anna Schneider, „und ironischerweise ist es natürlich die Plattform X, wo dieser Videoschnipsel die meiste Empörung erntete.“ Auch der NDR-Redakteur Sebastian Eberle widersprach der ZDF-Darstellung öffentlich. „Liebe Kolleginnen und Kollegen in Mainz, bei allem Respekt. Das geht so nicht. So können und so dürfen wir nicht arbeiten. Das ist völlig inakzeptabel“, beanstandete er auf X.Der Sender reagierte daraufhin auf die Kritik. „Zu Beginn der Moderation dieses Videos heißt es, nach dem brutalen Mordversuch habe ein rassistischer Mob Jagd auf Migranten gemacht. Dazu aufgerufen hätten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk“, erklärte das ZDF. „Die Formulierung ist unpräzise und deshalb missverständlich. Tommy Robinson hat nach dem Messerangriff in Belfast zu Protesten aufgerufen. Der Post wurde von Elon Musk geteilt.“doli