AfD-Brandmauer in der Wissenschaft: Normalisierung durch Dialog

Ein Bremer Wissenschaftler will einen Vortrag bei der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung halten. Hilft das der Normalisierung völkischen Denkens?

Einigkeit darüber, ob an der Brandmauer gegen die AfD festgehalten werden sollte, herrscht auch in der Wissenschaft nicht

Michael Bahlo/dpa

D ie Brandmauer wird nicht bloß im politischen Raum geschliffen. Auch in Wissenschaft und Wirtschaft werden die Stimmen, das direkte Gespräch mit der AfD zu führen, immer lauter. Angesichts Prognosen von rund 40 Prozent im Osten und Wahlergebnissen um die 20 Prozent im Westen, halten viele eine Abgrenzung zur AfD für falsch.