Gerade in den sozialen Medien sind die Dönerpreise in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Politikum geworden. Während einige Verständnis für den Anstieg auf teils über acht Euro zeigen (eine Pizza kostet schließlich auch nur noch selten einstellig), fordern andere auf Instagram oder TikTok eine sogenannte Dönerpreisbremse. Sogar die Linke legte einen Vorschlag für ein Döner-Subventionsprogramm vor: 4,90 Euro soll für einen Kebab maximal aufgerufen werden dürfen, hieß es schon im Mai 2024. Nun könnte allen Seiten geholfen werden. Wer nicht mehr ewig nach einem Döner für unter fünf Euro suchen möchte, kann auf eine neue digitale und interaktive Dönerpreis-Karte zurückgreifen. Ein Reddit-Nutzer hatte diese vor einigen Tagen erstellt.

Wo in Berlin der teuerste Döner angeboten wird

Die Idee hinter der Website mit dem Titel kebabprice.de ist simpel: Berliner und Besucher können Dönerläden und die entsprechenden Preise eintragen. Je mehr Nutzer den eingegebenen Preis bestätigen, desto verlässlicher ist die Angabe. Aktuell sind dort Geschäfte in Berlin und der näheren Umgebung aufgeführt. Eine offizielle Statistik ist die Karte allerdings nicht.

Die Kebab-Map ist denkbar simpel aufgebaut und listet lediglich die Preise für den klassischen Döner im Brot auf – mit geschnittenem Fleisch, Salat und Soßen im Viertel-Pide-Brot, „der Berliner Klassiker“, wie es der Ersteller der Seite bezeichnet. Dürüms, Schawarma oder Köfte finden sich in der Auflistung hingegen nicht. Um zu schauen, wo sich das günstigste Angebot befindet, können Nutzer die Karte selbst steuern: Dafür müssen sie die Preisskala zwischen 3,50 Euro und 8,50 Euro auswählen.