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Kommentar: Sucht ist Teil des Geschäftsmodells von Social Media Großbritannien hat ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche angekündigt. Daran sollte sich auch Deutschland ein Beispiel nehmen und nicht auf den Ethikrat hören.
Josefine Fokuhl 15.06.2026 - 16:54 Uhr Artikel anhörenDie britische Regierung will künftig unter 16-Jährigen die Nutzung zahlreicher Social-Media-Apps verbieten. (Archivbild) Foto: Monika Skolimowska/dpaGroßbritanniens Premierminister Keir Starmer (Labour) sagt, soziale Medien machten Kinder und Jugendliche unglücklich. Sie würden es Mobbern erleichtern, Kinder zu schikanieren. Er hat recht.Spätestens seit im April Gerichtsunterlagen öffentlich wurden, ist eindeutig, dass die großen Tech-Konzerne sehr genau wissen, wie ihre Produkte bei Kindern und Jugendlichen wirken. Und sich in der Vergangenheit immer wieder dagegen entschieden haben, etwas zu ändern. Sucht ist Teil des Geschäftsmodells.Social-Media-Sucht ist auch in Deutschland kein Randphänomen mehr. In der Altersgruppe der Zehn- bis 17-Jährigen zeigt jeder Fünfte ein riskantes Nutzungsmuster. Das zeigt eine gemeinsame Untersuchung der DAK Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).Auch hierzulande wird über eine gesetzliche Altersgrenze bei der Nutzung von sozialen Medien diskutiert, allerdings für unter 14-Jährige. Obwohl der Vorschlag in Deutschland sogar unter der Altersbegrenzung von anderen Ländern liegt, sprach sich der Ethikrat zuletzt dagegen aus. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt














