PfadnavigationHomePolitikAuslandIran-Abkommen„Kein einziger Dollar aus amerikanischen Mitteln wird an den Iran fließen“, insistiert VanceStand: 17:26 UhrLesedauer: 2 Minuten„Wir geben ihnen kein amerikanisches Geld“, verspricht Vizepräsident VanceQuelle: Matt Rourke/via REUTERSNoch liegen die meisten Details des Iran-Abkommens im Unklaren. US-Vizepräsident J.D. Vance hat iranischen Berichten widersprochen, denen zufolge die USA und ihre Partner 300 Milliarden Dollar Wiederaufbauhilfe leisten werden. „Kein einziger Dollar“ werde fließen.Vor dem Hintergrund eines potenziellen Deals zwischen den USA und dem Iran ist US-Vizepräsident JD Vance Befürchtungen vor etwaigen Zugeständnissen an Teheran entgegengetreten. „Wir geben ihnen kein amerikanisches Geld, kein einziger Dollar aus amerikanischen Mitteln wird an den Iran fließen“, sagte er in der US-Sendung „Good Morning America“.Stattdessen ginge es „im Wesentlichen um Sanktionserleichterungen“, sagte Vance weiter. Sollte Teheran etwa auf seine Bestände an hoch angereichertem Uran verzichten oder eine Verifikation zulassen, damit die USA sicher sein könnten, dass der Iran keine Atomwaffe baue, würden Sanktionen aufgehoben. „Es geht hier also wirklich darum, einen Weg einzuschlagen, auf dem die Iraner in der Weltwirtschaft aufgenommen werden, wenn sie das Richtige tun“, sagte Vance weiter.Lesen Sie auchZuvor hatte es vonseiten der iranischen Nachrichtenagentur Mehr geheißen, dass die Sanktionen gegen iranische Öl- und Petrochemie-Verkäufe ausgesetzt und eingefrorene iranische Gelder in Höhe von 24 Milliarden Dollar freigegeben werden sollen. Die Hälfte dieser Mittel müsse ebenso wie die Aufhebung der Seeblockade und der Ölsanktionen gewährt werden, bevor die abschließenden Verhandlungen beginnen. Diese Gespräche sollen 60 Tage dauern und sich auf Nuklearfragen sowie die vollständige Aufhebung der Sanktionen konzentrieren. Das iranische Raketenprogramm und die Unterstützung von Widerstandsgruppen sind dem Bericht zufolge von den Verhandlungen ausgeschlossen. Die USA und ihre Verbündeten müssen zudem Wiederaufbaupläne für den Iran im Volumen von mindestens 300 Milliarden Dollar vorlegen. Ein endgültiges Abkommen soll durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates gebilligt werden.Lesen Sie auchDer Vizepräsident kündigte eine Veröffentlichung der Vereinbarung noch in dieser Woche an. Für Freitag ist die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens geplant. Digital sei dieses bereits gestern unterschrieben worden – wer genau vonseiten der Vereinigten Staaten und des Irans seine Unterschrift gesetzt haben soll, ließ Vance offen. Geld sei bislang nicht freigegeben worden.Lesen Sie auchNach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und der Iran am Sonntag auf das Abkommen verständigt, über dessen Inhalt noch nicht viel bekannt ist. Viele Stimmen bewerteten den Deal als Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess mit noch vielen Hürden.doli mit dpa/rtr
Iran-Abkommen: „Kein einziger Dollar aus amerikanischen Mitteln wird an den Iran fließen“, insistiert Vance - WELT
Noch liegen die meisten Details des Iran-Abkommens im Unklaren. US-Vizepräsident J.D. Vance hat iranischen Berichten widersprochen, denen zufolge die USA und ihre Partner 300 Milliarden Dollar Wiederaufbauhilfe leisten werden. „Kein einziger Dollar“ werde fließen.















