PfadnavigationHomePolitikAuslandUS-Vizepräsident„Kann nicht garantieren, dass wir ans Ziel kommen“ – Trumps Zustimmung zu Iran-Deal laut Vance offenStand: 04:57 UhrLesedauer: 3 MinutenJ.D. Vance spricht von Fortschritten in den Iran-Verhandlungen, warnt aber zugleich vor verfrühten ErwartungenQuelle: Matt Rourke/Pool AP/AP/dpaIm Ringen um ein mögliches Abkommen mit dem Iran sieht US-Vize J.D. Vance zwar Fortschritte, eine endgültige Einigung stehe aber noch aus. Die Zustimmung von Donald Trump sei weiterhin offen.US-Vizepräsident J.D. Vance hat nach Berichten über eine Einigung iranischer und US-amerikanischer Unterhändler auf ein mögliches Veto von Präsident Donald Trump hingewiesen. „Ich glaube, es ist schwer zu sagen, wann genau oder ob der Präsident die Absichtserklärung unterzeichnen wird“, sagte Vance in der Nähe von Washington. „Ich kann nicht garantieren, dass wir ans Ziel kommen, aber im Moment habe ich ein ziemlich gutes Gefühl dabei“, fügte der Vizepräsident hinzu.Es sei viel Fortschritt gemacht worden, allerdings werde noch an einigen Punkten gearbeitet. Man diskutiere noch über einige Formulierungen. Die Iraner schienen – zumindest Stand jetzt – in guter Absicht zu verhandeln. „Hoffentlich machen wir weiterhin Fortschritte“, sagte Vance.Lesen Sie auchZuvor hatte das Portal „Axios“ berichtet, Unterhändler aus den USA und dem Iran hätten eine vorläufige Einigung auf ein Rahmenabkommen zum Iran-Krieg erzielt. Trump und die Führung der iranischen Seite müssten aber noch zustimmen. Laut dem Medienbericht würden – falls Trump zustimmen sollte – mit dem Rahmenabkommen die Waffenruhe verlängert und Verhandlungen über Irans Atomprogramm aufgenommen werden. Das Rahmenabkommen umfasse einen Zeitraum von 60 Tagen. Teil der Einigung ist demnach auch ein uneingeschränkter Schiffsverkehr ohne Gebühren durch die Straße von Hormus.US-Seeblockade soll aufgehoben werdenLaut dem „Axios“-Bericht soll die Einigung neben dem uneingeschränkten Schiffsverkehr ohne Gebühren auch beinhalten, dass die US-Seeblockade von iranischen Häfen aufgehoben wird. Zudem soll Iran innerhalb von 30 Tagen Minen in der Meerenge entfernen. Nach Kriegsbeginn am 28. Februar war der für den Ölhandel wichtige Schiffsverkehr durch die Meerenge vor Iran weitgehend zum Erliegen gekommen. Iran blockierte die Durchfahrt, daraufhin schossen die Preise für Öl und Gas an den weltweiten Energiemärkten nach oben. Die USA blockierten in der Folge iranische Häfen. Dem Bericht zufolge soll Teil der Einigung auch sein, dass die USA einige Ausnahmen bei Sanktionen gegen den Iran gewähren, damit das Land Öl verkaufen könne.In der Absichtserklärung soll laut dem Medienbericht auch stehen, dass sich Iran dazu verpflichtet, keine Atomwaffen anzustreben. Und die USA würden sich dazu bereit erklären, im Rahmen der Verhandlungen über eine Lockerung der Sanktionen und der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zu sprechen. In den Verhandlungen soll es auch um die Entsorgung von Irans hochangereichertem Uran gehen.Seit dem 8. April herrscht in dem Krieg eine Waffenruhe. Trotzdem gab es rund um die Straße von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe. In dem Rahmenabkommen soll laut dem Medienbericht auch festgehalten werden, dass der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon enden solle.AFP/Reuters/dpa/ceb
Vance: „Kann nicht garantieren, dass wir ans Ziel kommen“ – Trumps Zustimmung zu möglichem Iran-Deal offen - WELT
Im Ringen um ein mögliches Abkommen mit dem Iran sieht US-Vize J.D. Vance zwar Fortschritte, eine endgültige Einigung stehe aber noch aus. Die Zustimmung von Donald Trump sei weiterhin offen.













