Der Cloud-Hoster Hetzner erhöht nach einer Preisrunde im Februar erneut seine Serverpreise deutlich. Gleichzeitig strafft der Anbieter sein Produktportfolio und verabschiedet sich von individuellen Hardwarekonfigurationen für dedizierte Server. Doch auch virtuelle Server werden erheblich teurer – die Monatspreise springen teilweise auf das Dreifache.

Ende Mai angekündigt, nun umgesetzt: Die neuen Preise präsentiert Hetzner in einer Tabelle gestaffelt nach Serverstandorten, -typ und Währung. Während Vergleichspreise bei Servern mit dedizierter Hardware fehlen, sind diese bei Cloud-Servern transparent mit aufgelistet. Die prozentualen Preisänderungen fallen in den beiden USA-Rechenzentren der Gunzenhausener Firma am heftigsten aus: So verdreifacht sich der Server CPX41 im Preis und kostet künftig statt € 38,99 satte € 120,49 im Monat. Im Schnitt schlägt Hetzner bei USA-Servern 158 Prozent auf den Preis auf, in Deutschland immerhin noch 99 Prozent. Fast moderat muten da die Preiserhöhungen in Singapur an: Um lediglich knapp 78 Prozent geht’s dort durchschnittlich nach oben. Die Kosten für eine eigene IPv4-Adresse sind damit noch nicht eingerechnet, ändern sich aber auch nicht.

Bestandskunden und viele Produkte verschont