Nach wenigen Minuten möchte auch Ezra, ein grauer Langhaar-Weimaraner, wissen, mit wem sein Frauchen gerade spricht. Der Hund kommt in das Wohnzimmer in Leonie Swanns Haus in Cambridge, schaut kurz in den Bildschirm und verschwindet wieder. Das Leben der Bestseller-Schriftstellerin ist zuletzt sehr lebhaft geworden. 20 Jahre nach ihrem Debütroman „Glennkill“, in dem eine Schafsherde in Irland ihren Schäfer tot auffindet und dann selbst beginnt, den Fall zu lösen, hat die Autorin gerade ihren dritten Schafskrimi veröffentlicht. Gleichzeitig wurde in Hollywood Glennkill verfilmt – mit Hugh Jackman in der Hauptrolle. Filmpremiere in New York, Filmfestival in Toronto, Buchpremiere in Berlin. „Ich komme mir gerade überdurchschnittlich gefragt vor“, sagt Leonie Swann, „aber mein ökologischer Fußabdruck ist momentan nicht so gut, wie ich mir das eigentlich wünschen würde“.
Vom Schafskrimi nach Hollywood: Leonie Swann über „Glennkill“ und Hugh Jackman
Leonie Swann über die Hollywood-Verfilmung von Glennkill, Hugh Jackman als Schäfer und ihren neuen Roman Widdersehen. Das große Interview.









