Diesen Sommer über läuft in Hamburg die neunte Triennale der Photographie. Acht Museen und Kunstinstitutionen haben sich dafür zusammengetan und zeigen Fotoausstellungen. Einige davon umfassen Hunderte Werke von berühmten Fotografinnen und Fotografen – andere konzentrieren sich auf einzelne, junge und noch kaum bekannte Kunstschaffende. Die Bandbreite reicht dabei von Dokumentarfotografie in Schwarz-Weiß bis zu abstrakten Farbexperimenten. Einmal ist sogar nur die Asche von verbrannten Fotografien zu sehen.
Die Leitung der Phototriennale wird alle drei Jahre neu vergeben, für die aktuelle Ausgabe konnte Mark Sealy gewonnen werden, der Gründer und Leiter der Foto-Instititution Autograph ABP in London. Als Thema der Triennale hat er Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other ausgegeben, was sinngemäß etwa »Bündnisse, Endlosigkeit, Liebe – Im Angesicht des Fremden« bedeutet.
Sealy möchte damit die Bedeutung der Fotografie als nicht rein künstlerisches, sondern soziales Medium unterstreichen, eines, das auch Anerkennung und Solidarität begünstigen kann. Alle Häuser sind aufgerufen, sich an diesem Thema zu orientieren. Hier zeigen wir Ihnen einen Überblick, was so zu sehen ist.
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