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Martin Blessing: „Es ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten“ Der Investitionsbeauftragte des Kanzlers erklärt, warum ausländische Investoren weniger euphorisch nach Deutschland blicken und die Rentenreform entscheidend ist, um den Standort attraktiver zu machen.

Martin Greive, Andreas Kröner 15.06.2026 - 04:08 Uhr Artikel anhörenInvestitionsbeauftragter des Bundeskanzlers: Der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing will öffentlich-private Partnerschaften stärken. Foto: Reuters, Getty Images, brckmnn [M]Gerade bei Infrastrukturprojekten sollte die Bundesregierung öffentlich-private Partnerschaften deutlich stärker nutzen. „Hier würde ich mir mehr Dynamik wünschen. Die Bereitschaft der öffentlichen Hand, private Geldgeber mit ins Boot zu holen, ist noch ausbaufähig“, so Blessing.Der Investitionsbeauftragte räumte ein, dass die Euphorie von Investoren, die nach der Regierungsbildung mit dem Schnüren des Investitionspakets eingetreten war, etwas verflogen ist: „Es ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten, das will ich gar nicht bestreiten.“Die Rentenreform sei eine entscheidende Reform, um mehr Kapital ins Land zu holen. Sie sei „eine Art Lackmustest“, so Blessing. „Wir schaffen dadurch hier bei uns einen leistungsfähigen Pensions-Kapitalmarkt für das Wachstum von Unternehmen. Und damit machen wir am Ende den Standort für internationales Kapital anschlussfähiger und attraktiver.“ Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt