PfadnavigationHomePolitikAuslandUkraine-KriegMassiver Luftangriff auf Kiew – historisches Kloster brennt, Polen lässt Kampfjets aufsteigenStand: 02:38 UhrLesedauer: 2 MinutenIn Kiew steigt nach russischen Angriffen Rauch aufQuelle: Getty Images/Chris McGrathDie ukrainische Hauptstadt Kiew ist zum Ziel intensiver russischer Luftangriffe geworden. Es sind Explosionen zu hören. Ein historisches Wahrzeichen steht in Brand, über 100.000 Menschen sind ohne Strom.Bei einem massiven russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew wurden nach Behördenangaben fünf Menschen verletzt. In der Innenstadt waren nach dpa-Informationen zunächst knapp zwei Dutzend Explosionen zu hören. Wie der Leiter der Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mitteilte, geriet durch den Angriff das als historisches Wahrzeichen geltende Kiewer Höhlenkloster nach einem direkten Treffer in Brand. Demnach brennt die Hauptkirche des Unesco-geschützten Klosters.„Nach operativen Informationen gibt es ernsthafte Schäden auf dem Gelände des Höhlenklosters“, schrieb der Militärgouverneur der Dreimillionenstadt, Tymur Tkatschenko, bei Telegram. In sozialen Netzwerken kursierende Bilder zeigten Flammen im Dachbereich der Mariä-Entschlafens-Kathedrale auf dem Klostergelände. Auch ein Hochhaus steht in Flammen.Bürgermeister Witali Klitschko zufolge sind 140.000 Einwohner nach Beschädigungen an Oberleitungen derzeit ohne Strom. Trümmer abgeschossener Drohnen hätten weitere Häuser und Autos in Brand gesetzt. Klitschko zufolge gab es in drei Stadtteilen Einschläge. Die ukrainische Luftwaffe warnt vor anhaltenden Drohnenangriffen.Als Reaktion auf die russischen Luftangriffe auf die Ukraine ließ Polen eigene Kampfjets aufsteigen. Zudem wurden bodengestützte Luftabwehrsysteme und die Radaraufklärung in Bereitschaft versetzt, teilen die polnischen Streitkräfte auf der Plattform X mit. Die Maßnahmen sind den Angaben zufolge präventiver Natur. Sie dienen dem Schutz des eigenen Luftraums, insbesondere in den an die Ukraine grenzenden Gebieten.Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion.dpa/rtr/luwi