Aber, sagte Klopp: »Es war zu spät, ich war im Fernsehen. Es ist flapsig rausgerutscht, hat gar keine Relevanz. Ich werde übermorgen 59 – und bin immer noch dämlich.« Er versicherte Nagelsmann: »Wir sind komplett auf eurer Seite. Es kommt nichts, was den Ablauf stören soll.«Vor dem Eröffnungsspiel hatten Thomas Müller und Klopp ihre Wunschaufstellung präsentiert. Klopp merkte an, »noch« stelle ja Nagelsmann die Mannschaft auf, er wiederholte: »noch«. Müller gab zurück, Klopp sei gedanklich wohl schon »im September«. Klopp wird immer wieder als Nachfolger des Bundestrainers gehandelt, Nagelsmann besitzt aber einen Vertrag bis 2028, er hatte vor Anpfiff gelassen auf Klopps Spruch reagiert.
Scharfe Kritik an dem »Noch«-Spruch äußerte zuvor Stefan Effenberg. »Das geht nicht, er spricht vor einem Millionenpublikum«, sagte der 57-Jährige in der Sport1-Sendung »Doppelpass«. »So einen Spruch kannst du mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionenpublikum, das ist ein absolutes No-Go.«










