Manche Basketballteams aus der NBA kennt jedes Kind. Michael Jordans Chicago Bulls. Die Boston Celtics, die mehr Titel haben als alle anderen, nämlich 18. Oder die Los Angeles Lakers, die nur eine Meisterschaft weniger gewonnen haben, und deren lila-goldenes Trikot rund um die Welt getragen wird, weil es einige der legendärsten Spieler trugen: Jerry West, Kareem Abdul-Jabbar, Magic Johnson, Kobe Bryant, LeBron James, usw.
Und dann gibt es noch die New York Knicks. Das Team aus der berühmtesten Stadt der Welt, das in der wohl berühmtesten Halle der Welt spielt, dem Madison Square Garden, wo die berühmtesten Celebrities in den ersten Reihen sitzen. Aber man merkt schon an dieser Aufzählung, sportlich kannte man die Knicks bislang fürs, man kann es nicht anders sagen, Versagen. Knicksfans sind NBA-Champion in dem, was (fast) alle Sportfans lernen müssen: dem Leiden.
Vor 53 Jahren hatten die New York Knicks ihre letzte Meisterschaft in der National Basketball Association gewonnen. 1999 waren sie zuletzt im Finale. Ihr Schicksal hieß Verlieren. Noch im April diskutierten Fans und Experten mit heiligem Ernst, ob es auch diesmal nichts werden würde, weil ein Wrestler die Knicks verflucht habe. Doch im Mai hob der Wrestler seinen Fluch auf. Danach verloren die Knicks nur noch ein Spiel und sind jetzt NBA-Champion.











