Bis vor nicht allzu langer Zeit haben sich auch die Menschen in New York mit einem schlichten „Hi“ oder einem formlosen „How you doin’?“ begrüßt. Aber spätestens seit der Nacht zum Sonntag ist das dem allgemein gebräuchlichen „Knicks in five“ gewichen. Wenn sich einander unbekannte Menschen auf der Straße begegneten, und das kam in dieser denkwürdigen Nacht ein ums andere Mal vor, dann sagte der eine „Knicks in five“, während der andere entgegnete „Knicks in five“. Als gegen 2 Uhr morgens ein Mann mit blauer Perücke die U-Bahnlinie F in Richtung Brooklyn betrat, rief er: „Knicks in five“ und der ganze heillos überfüllte Waggon brüllte zurück: „Knicks in five!“ Dabei handelt es sich um die Kurzform von: „Die New York Knickerbockers haben soeben im fünften Spiel der Finalserie gegen die San Antonio Spurs den NBA-Titel gewonnen.“ Ein Sportergebnis als Begrüßungsformel einer ganzen Stadt – das ist der Grad des Wahnsinns, den die Knicks in ihrer Stadt ausgelöst haben.
NBA-Champion: Die Knicks lösen Wahnsinn in New York aus
Ein Mal-so-mal-Team entwickelt sich zur Meistermannschaft: Der erste NBA-Titel der Knicks seit 53 Jahren führt dazu, dass sich in New York alle auf dieses Team einigen können - auch ein deutscher Basketballer jubelt mit.
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