Süße Kindheitsfotos flimmern über das Display, Bilder der Familien und Angehörigen folgen aufeinander. Ihre Stimmen klingen aus dem Off, um ihrem Star Liebe und Glück zuzusenden. Leise Klaviermusik untermalt die Atmosphäre. Julian Nagelsmann erscheint und lobt die Spieler, die es in den Kader der deutschen Nationalmannschaft geschafft haben, die ab dem 14. Juni bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada antreten wird.Ein solches Video erhielt auch Maximilian Beier aus Plauen, einem Ortsteil von Brandenburg an der Havel. „Wir sind unfassbar stolz auf deine Leistungen und auf die noch folgenden“, sagt seine Schwester in dem kurzen Video. „Bleib so fokussiert, zielstrebig und liebenswert“, rät der Papa. „Wir glauben an dich“, sagt der Bundestrainer. Und auch Beiers bester Freund, Tizian Lück, kommt zu Wort: „Herzlichen Glückwunsch zur WM-Teilnahme, es ist so crazy, das jetzt sagen zu können.“Sicher war die Nominierung zu dem Zeitpunkt noch nicht, als diese Nachricht entstanden ist. „Ich wusste, dass er im erweiterten Kader ist, aber ich war mir nicht sicher, wofür diese Sprachnachricht jetzt genau ist“, erzählt Lück im Gespräch mit der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung. Er selbst hatte Prüfungen bevorzustehen, als sich der Tag näherte, an dem Nagelsmann den endgültigen Kader bekanntgeben sollte. „Ich war vor der Nominierung nervöser als vor den Prüfungen“, erzählt Lück. Die Erleichterung war dann groß, natürlich besonders beim Spieler selbst. „Er war im Supermarkt und musste aufpassen, nicht den ganzen Laden vor Freude zusammenzuschreien“, erzählt Lück.