Am 14. Juni 2026 feiert der Präsident der Vereinigten Staaten seinen 80. Geburtstag. Und ganz gleich, wie man zu Donald Trump steht: Er ist und bleibt politisch wie persönlich ein Phänomen, das nach Erklärung ruft. Ökonomen haben es versucht, Psychologen auch. Warum also nicht die älteste Deutungskunst der Welt befragen? Unternehmer und Privatbankier J.P. Morgan soll schließlich gesagt haben: „Millionäre glauben nicht an Astrologie – Milliardäre schon.“
Was die Sterne über den lautstarken Milliardär, Reality-Star und zweifachen amerikanischen Präsidenten verraten, hat der Astrologe Alexander von Schlieffen für die Berliner Zeitung analysiert. In seinem Podcast „AstroPod“ setzt er sich mit Horoskopen auseinander – nicht nur auf persönlicher, sondern auch auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene. Trumps Horoskop, so von Schlieffen, erzählt dabei vor allem eine Geschichte: „Seine Aufgabe ist, der Kaiser Nero der kapitalistischen Epoche zu werden. Und den erfüllt er gerade.“
Tatsächlich wirkt bereits die Geburt des im Zeichen des Zwillings geborenen Donald J. Trumps ungewöhnlich. Während einer totalen Mondfinsternis im Schützen sei er zur Welt gekommen. Für den Experten ist das ein zentraler Schlüssel zum Verständnis seiner rätselhaften Persönlichkeit: „Der Mond steht für die gefühlsmäßige Anteilnahme am Leben“, so der Astrologe. Bei Trump allerdings, sei dieser Zugang sprichwörtlich verfinstert. „Er kann überhaupt nicht mitfühlen. Sein Gefühlsleben ist regelrecht abgeschnitten.“ Diese emotionale Leere werde durch eine Konstellation verstärkt, die Sonne, Mond und Uranus miteinander verbindet. „Das ist zu viel für eine stabile Persönlichkeit. Es hebelt ihn aus seiner Wesensmitte heraus und macht ihn zu einem Exzentriker – ohne Substanz.“










