PfadnavigationHomeSportFußballWMVerbindliche Spielpausen„Dadurch verändert sich alles“ – Schweinsteiger kritisiert WM-NeuerungenStand: 17:16 UhrLesedauer: 2 MinutenBlutgrätsche, Fäuste und Zusammenstöße ‒ bei dem hart umkämpften Unentschieden zwischen Kanada und Bosnien-Herzegowina schenkten sich beide Mannschaften nichts. Hier eine Auswahl der Kampfszenen im Video.Mehr und mehr zeichnet sich ab, welche Auswirkungen die neu eingeführten Regeln haben. TV-Experte Bastian Schweinsteiger stößt sich besonders an zwei Veränderungen.Überraschende Momente beim dritten WM-Spiel. Während der Pausen im Duell zwischen Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina (1:1) gehen plötzlich die Wassersprenger im Stadion in Toronto an, um den Rasen zu wässern. ARD-Experte Bastian Schweinsteiger war nicht nur davon völlig verwundert – sondern von den Pausen allgemein.Der Weltmeister von 2014 machte im Gespräch mit Moderatorin Esther Sedlaczek klar, was bei ihm auf Unverständnis stößt: „Mich hat ein bisserl gestört: Diese Wasserpausen. Sind ja nicht 40 Grad hier und Luftfeuchtigkeit bei 100 Prozent. Und da machen die dann Pause? Wenn es hier 50 Grad hat, dann braucht man natürlich Pausen. Schon ein bisschen fragwürdig, die Regelung, wenn das Wetter eigentlich gut ist.“ Trinkpausen für die Spieler, Wasser für den Rasen – nichts für Schweinsteiger25 Grad, Sonnenschein, Luftfeuchtigkeit bei 48 Prozent – das Spiel in Toronto fand bei bestem Fußball-Wetter statt. Aber: Die Fifa hat eine neue Regel eingeführt. Um den schwierigen klimatischen Bedingungen gerecht zu werden, schreibt der Fußball-Weltverband Trinkpausen in jeder Halbzeit vor. Dies ist eine gute und wichtige Sache für die Spieler, deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit Priorität haben. Die Trinkpausen sind aber wetterunabhängig verbindlich. Auch bei angenehmen Temperaturen und leichter Bewölkung muss der Schiedsrichter das Spiel in der 22. und 67. Minute unterbrechen. Lesen Sie auchUnd auch die Wassergabe für den Rasen missfiel Schweinsteiger. „Was dann noch entscheidend ist: Die spritzen den Rasen!“, monierte er: „Dadurch verändert sich alles schon ein bisschen. Der Ball flutscht da schneller. Du musst dich als Spieler neu orientieren. Ein paar Minuten davor ist der Ball vielleicht nicht ganz so schnell unterwegs. Und nach dieser Pause ist er dann wieder ganz schnell unterwegs. Ich habe bemerkt, dass das Passspiel nach diesen Wasserpausen holprig war. Ich finde die Idee nicht so gut, warum man den Platz da so sehr nass macht.“Kanada hat das offensichtlich nicht allzu sehr behindert, das Team holte den ersten WM-Punkt in der Geschichte der Nationalmannschaft, wartet bei seiner insgesamt dritten WM-Teilnahme jedoch weiter auf den ersten Endrundensieg. ns/pk
Schweinsteiger kritisiert WM-Neuerungen - „Dadurch verändert sich alles“ - WELT
Mehr und mehr zeichnet sich ab, welche Auswirkungen die neu eingeführten Regeln haben. TV-Experte Bastian Schweinsteiger stößt sich besonders an zwei Veränderungen.










