PfadnavigationHomePolitikAuslandNahostkriegTeheran schließt Unterzeichnung von Friedensabkommen am Sonntag ausStand: 16:21 UhrLesedauer: 2 MinutenUSA und Iran stehen laut pakistanischer Vermittlung kurz vor einem Friedensabkommen. Teheran bestätigt Fortschritte, warnt aber vor zu hohen Erwartungen.Widersprüchliche Signale prägen die Gespräche über ein mögliches US‑Iran‑Abkommen: Während Pakistans Premier eine Einigung binnen Stunden in Aussicht stellt, bremst Teheran und verweist auf einen späteren Termin.Die iranische Regierung hat Staatsmedien zufolge die Unterzeichnung eines möglichen Friedensabkommens mit den USA an diesem Wochenende ausgeschlossen. „Wir müssen abwarten, bis das genaue Datum der Unterzeichnung feststeht“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, am Samstag der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Das werde „nicht morgen, am Sonntag“, sondern eher „in den kommenden Tagen“ der Fall sein.Zuvor hatte der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif, dessen Regierung zwischen Teheran und Washington vermittelt, im Onlinedienst X erklärt, eine Einigung werde „voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden erwartet“. Pakistan bereite sich „auf die elektronische Unterzeichnung des Friedensabkommens direkt danach vor“, schrieb Sharif weiter. Danach sollten „technische Gespräche auf Fachebene in der kommenden Woche“ folgen.Lesen Sie auchDie USA und Israel hatten den Iran am 28. Februar angegriffen und am ersten Tag des Krieges den obersten Führer des Landes, Ali Chamenei, getötet. Mehr als hundert Tage nach der Tötung soll nun während des islamischen Trauermonats Muharram das Begräbnis stattfinden. Die offizielle Beisetzung des getöteten religiösen und politischen Oberhaupts ist für den 9. Juli in Chameneis Geburtsstadt Maschhad im Nordosten Irans geplant – neben dem Mausoleum von Resa, dem achten schiitischen Imam. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sollen jedoch bereits am 4. und 5. Juli Millionen Menschen in der Hauptstadt Teheran sowie am 6. Juli in der schiitischen Pilgerstadt Ghom Abschied von dem Ajatollah nehmen.Chameneis Bestattung war ursprünglich deutlich früher geplant, wurde jedoch mehrfach aus Sicherheitsgründen verschoben, auch weil die gesamte politische Führung an den Zeremonien teilnehmen müsste. Unklar ist zudem, ob sein Sohn und Nachfolger Modschtaba an der Beisetzung teilnehmen wird. dpa/nw
Nahostkrieg: Teheran schließt Unterzeichnung von Friedensabkommen am Sonntag aus - WELT
Widersprüchliche Signale prägen die Gespräche über ein mögliches US‑Iran‑Abkommen: Während Pakistans Premier eine Einigung binnen Stunden in Aussicht stellt, bremst Teheran und verweist auf einen späteren Termin.












