Die Wahrheit: Halsstarr beim Smartphonieren
Start-ups entwickeln jetzt neuartige Videosticks gegen Armlahmheit bei der digitalen Kommunikation.
Illustration:
Illu: Ari Plikat
Linus geht telefonierend durch einen Testparcour, und alles läuft reibungslos. Doch dann schließt sich eine Schiebetür und schneidet ihn von seinem Telefon ab. Denn das hängt am anderen Ende eines dünnen, halbmeterlangen Carbonstabs in einem Gestell auf Gesichtshöhe. Linus flucht und wedelt hektisch mit den Armen, um den Türsensor zu erreichen. Jenseits der Testtür dringt schallendes Lachen aus dem mobilen Endgerät. Auf dem Display das Gesicht von Tessa Bauer, Chefingenieurin bei MyStick, einem Berliner Start-up für Mobilfunkzubehör. „Okay, da müssen wir noch mal ran“, ruft sie.









