SerieAuf ein Zigeunerschnitzel mit Peter Hahne: «Der Welt wäre vieles erspart geblieben, hätte ich eine Familie gegründet»Millionen Deutsche wuchsen mit ihm als Fernsehmoderator auf, heute gilt er vielen als Wutbürger. In «Zmittag», der kulinarischen Gesprächsreihe der NZZ, sagt Peter Hahne, wie er zum Glauben kam, wo er Deutschlands grösste Probleme sieht und warum er Benjamin Netanyahu für den Björn Höcke Israels hält.13.06.2026, 04.30 Uhr9 LeseminutenIllustration Sophia Kissling / NZZPeter Hahne schreitet erhobenen Hauptes durch die Dorotheenstrasse in Berlin-Mitte, er hat gute Laune. Der 73-Jährige geht im hellen Sakko, mehrere Exemplare seines kürzlich erschienenen Buches «Warum macht ihr uns kaputt?» in der Hand, geradewegs auf das «Gaffel-Haus» zu. Nur einen Katzensprung von seinem früheren Arbeitsplatz im ZDF-Hauptstadtstudio entfernt, ist das rheinländische Restaurant eines der wenigen zentral gelegenen Berliner Lokale, die noch das Zigeunerschnitzel unter seinem ursprünglichen Namen anbieten.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In Berlins Gastronomieszene gilt es als Inbegriff der politischen Unkorrektheit, ein Gericht auf der Speisekarte anzubieten, das die Bezeichnung «Zigeuner» im Namen trägt. Viele Lokale haben es in «Balkanschnitzel», «Paprikaschnitzel» oder «Pusztaschnitzel» umbenannt, oder sie bieten es gar nicht mehr an. Für Hahne heisst es also: nichts wie hin. Schliesslich hat er 2014 einen Bestseller geschrieben, der sich wie eine Ode an das berüchtigte Gericht liest: «Rettet das Zigeuner-Schnitzel» heisst er.«Zmittag»: Die kulinarische Gesprächsreihe der NZZPfeffer, Salz und viele Fragen: «Zmittag» ist der Schweizer Ausdruck für einen Mittagsimbiss – und zugleich der Name unserer Serie. Bei einer gemeinsamen Mahlzeit sprechen Politiker, Wirtschaftslenker, Sportler und Künstler darüber, was sie antreibt, wo sie hinwollen und was ihnen schmeckt.SerieDas «Gaffel-Haus» ist von innen holzvertäfelt, an den Wänden prangen Sprüche, die an die rheinische Frohnatur seiner Betreiber erinnern. «Wer Freiheit liebt und Einigkeit, der trinkt auch mal ne Kleinigkeit», ist über der Bar zu lesen.Wir setzen uns an einen hinteren Tisch, von dem aus sich das ganze Lokal überblicken lässt, und Hahne ist begeistert. «Herrlich» sei es hier, sagt er. Als ihm die Bedienung sagt, dass man für vertrauliche Gespräche auch das Ludwig-Erhard-Zimmer mieten könne, nickt er anerkennend und merkt an: «Die Zeiten waren besser, als es noch viele Christen in der deutschen Politik gab.» Hahne bestellt sich als Vorspeise eine extraheisse Tomatensuppe, der Reporter eine Bruschetta. Und dazu jeweils eine Zitronenfassbrause aus der Gaffel-Brauerei – es ist ja noch Mittag.Als Kulturkämpfer gegen linke Bevormundung gilt Hahne, der seit 1999 in Berlin lebt, schon länger. «Während der Hochzeit der Studentenbewegung, als alle links waren, bewunderte ich Franz Josef Strauss und seine damalige CSU», sagt er. «Ich schwamm schon immer gegen den Strom.»«Durchs Überzeichnen sieht man die Dinge deutlicher»Hahne polarisiert noch immer. Die Rezensionen deutscher Leitmedien zu seinem Buch «Warum macht ihr uns kaputt?» fielen überwiegend negativ aus. In der «Süddeutschen Zeitung» war zu lesen, Hahne komme dem demokratischen Diskurs abhanden. Aber Hahne freut sich trotzdem. «Eine halbe Seite, nur für mich, das ist doch grossartig!», sagt er. Einige Zeit später tituliert ihn der Literaturkritiker Denis Scheck im «Tagesspiegel» als «Gotteskrieger gegen ‹Gender-Gaga›, ‹woke-queeres Allotria› und ‹Klima-Idioten›».Über das RestaurantDas Berliner «Gaffel-Haus», 2003 als Ableger des gleichnamigen Kölner Restaurants eröffnet, bietet rheinländische und bürgerliche deutsche Küche an. 2011 zog das Restaurant vom Gendarmenmarkt in die Dorotheenstrasse um, wo es noch heute zu finden ist. Neben der «Ständigen Vertretung» am Schiffbauerdamm ist es eine der beliebtesten Kölsch-Gaststätten Berlins.Gaffel-Haus Berlin – Das Kölsche Konsulat in der HauptstadtDorotheenstrasse 65, 10117 BerlinTelefon +49 30 310 116 93. Sonntags ist Ruhetag, montags bis samstags von 12 bis 0 Uhr geöffnet.Als eine Art Gotteskrieger sieht sich Hahne auch selber. Gegen den Verfall der guten Sitten und Werte anzupredigen, gehört zu seinem Markenkern. Gern hebt er im Gespräch auch einmal mahnend den Zeigefinger. Auf dem Cover seines aktuellen Buches hält er die Handinnenflächen nach oben, sein Gesichtsausdruck ist aggressiv fragend. Das Buch, das im Februar im Langen-Müller-Verlag erschienen ist, trägt den Untertitel «Wie wir unsere Zukunft verspielen». Hahne schreibe in den 27 Kolumnen des Buches gegen den «linken Alltagsirrsinn» an, heisst es im Klappentext.Beim Lesen hat man aber eher den Eindruck, dass er die Ereignisse in einem Land kommentiert, das den Zusammenbruch seiner Wirtschaft und seiner demokratischen Staatsordnung bereits hinter sich hat. Schon auf den ersten Seiten zeichnet Hahne ein düsteres Bild von Deutschland. «Kirchensteuer-Kirchen werden woke Wahn-Tempel», schreibt er. Nicht nur die «deutsche Handwerkskunst liegt auf der Intensivstation», auch «der Buchhandel ist auf Talfahrt». Die Bundesrepublik Deutschland sei ein «völlig zerstörtes Land mit nachkriegsähnlicher Infrastruktur und Mega-Schulden».Ist das bloss eine rhetorische Zuspitzung, oder führt Hahne seine Leser gezielt in die Irre? Was er in Deutschland beobachte, überzeichne er bewusst, antwortet er. «Durchs Überzeichnen sieht man die Dinge deutlicher.» Wenn man mit Hahne über deutsche Politik spricht, sagt er immer wieder den Satz: «Das ist doch irre!» Seine Bücher aus den vergangenen fünfundzwanzig Jahren tragen Titel wie «Schluss mit lustig!», «Finger weg von unserem Bargeld!», «Schluss mit euren ewigen Mogelpackungen!», «Raue Sitten, freche Lügen» oder «Seid ihr noch ganz bei Trost!». Hahne, so scheint es, versteht die Welt nicht mehr.PDPDPDPDPeter Hahnes Porträt schmückt seit vielen Jahren seine neu erscheinenden Bücher. Manche der Buchcover sind auch als Postkartenset erhältlich.Als die Kellnerin die Zitronenfassbrause bringt, greift Hahne als Erster zum Getränk. Die Fassbrause ist eine Limonade, die traditionell in Bierfässern gebraut wird und die typisch für Berlin und das umliegende Bundesland Brandenburg ist. Wenig rheinländisch sind auch die Vorspeisen, die wir verkosten. Hahne hat an der Tomatensuppe nichts auszusetzen, auch die Bruschetta überzeugt. Das Brot ist knackig, die Tomaten frisch. Das macht Appetit auf mehr.Ein Deuter der Volksseele war Hahne schon immerHahne ist im westfälischen Minden geboren und dort mit beiden Eltern und einem Bruder aufgewachsen. Hahnes Vater Wilhelm kämpfte als Wehrmachtssoldat im Zweiten Weltkrieg, er verbrachte mehrere Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg betrieb er ein Drogeriegeschäft. Er selbst habe nach dem Abitur in der Bundeswehr dienen wollen, sagt Hahne. «Die wollten mich aber nicht.» Hahne studierte evangelische Theologie in Bielefeld, später arbeitete er als Journalist im Saarländischen Rundfunk in Saarbrücken.«In der ARD wusste man, dass ich fromm bin», sagt er, «aber niemand wollte einen Missionsjournalisten.» Damals habe er gelernt, was das Wichtigste im Journalismus sei: und zwar, dass man in der Politik «alles hinterfragen» müsse.In Mainz, beim ZDF, moderierte Hahne unter anderem die Kinder-Nachrichtensendung «Logo». In einer Sendung, die noch heute abrufbar ist, berichtet der junge und noch etwas unsicher wirkende Hahne in einem Polohemd über die «Baustelle Bundestag» in der alten Bundeshauptstadt Bonn. Ein animierter Bundesadler erzählt anschliessend mit missmutigem Gesichtsausdruck den Kindern, wie es zum Umbau des Plenarsaals kam. Viele Deutsche dürften Hahne noch aus dieser Zeit kennen. Auf sie dürften solche Sendungsausschnitte wie ein Überbleibsel aus der alten, heilen Welt ihrer Kindheit wirken.Hahne moderierte fortan die Abendnachrichten im ZDF, es folgten die Politiksendung «Berlin direkt» und die Sommerinterviews mit Spitzenpolitikern. «Als ich beim ZDF politische Ereignisse aus konservativer Sicht kommentiert habe, liess man mir freie Hand», sagt er. Diese Meinungsvielfalt vermisst er heute beim öffentlichrechtlichen Rundfunk. Hahne wirkt aber auch etwas pikiert darüber, dass ihn öffentlichrechtliche Talkshows nicht mehr einladen. Woran das liegt? «Sie fühlen sich mir nicht gewachsen», antwortet er, ohne auch nur einen Moment zu zögern.Seine letzten grossen Auftritte als Moderator hatte Hahne in der nach ihm benannten Talkshow, die das ZDF ab 2010 ausstrahlte. Oft belächelten ihn seine Kritiker. Sie warfen ihm vor, er fasse seine Gäste mit Samthandschuhen an, und verspotteten Hahne als einen «Kuscheltalker». Dabei übersahen sie das Entscheidende: dass Hahne politische Fragen thematisierte, die sonst im öffentlichrechtlichen Rundfunk nur selten kritisch besprochen wurden.Peter Hahne (l.) moderierte im Wechsel mit Barbara Biermann, Dirk Chatelain und Ulli Angermann die ZDF-Sendung «Logo».Renate Schäfer / ZDFIn Hahnes Sendungen ging es zum Beispiel um die gescheiterte Integration vieler muslimischer Migranten in Deutschland oder um die fragwürdige Rolle der Europäischen Union bei der Bankenrettung während der Euro-Krise. Er griff diejenigen politischen Reizthemen auf, deren damalige mediale Tabuisierung wesentlich zum Aufstieg der AfD beigetragen haben dürfte. Hahne war damals ein Deuter der Volksseele, und das ist er in gewisser Hinsicht noch heute.«Benjamin Netanyahu ist der Björn Höcke Israels»Hahne redet schnell und gestikuliert viel. Beim Gespräch mit ihm kommt man schnell vom Hundertsten ins Tausendste. Deutsche und internationale Politik beschäftigt Hahne momentan am meisten. «Die Amerikaner und ihr Präsident Donald Trump machen sich grosse Sorgen um Deutschland», sagt er. «Aber leider müssen sie uns dabei zusehen, wie wir uns kaputtmachen.» Auch auf Benjamin Netanyahu, den israelischen Ministerpräsidenten, kommt Hahne zu sprechen. «Benjamin Netanyahu ist der Björn Höcke Israels», meint er.Der AfD-Politiker Höcke steht am rechten Rand der Rechtspartei; wäre Hahne ein Linker, könnte man das als Kritik an Israels Regierungschef auffassen. Hahne meint das aber anders. Genau wie der israelische Regierungschef werde auch Höcke «von vielen missverstanden», sagt er. «Höcke und Netanyahu sind nicht so extrem, wie viele meinen.» Vorbehaltlos an der Seite Israels zu stehen, ist für Hahne eine christliche Tugend. Und mit Höcke hat er deshalb kein Problem, weil er ihn nicht für einen Rechtsextremisten, sondern für einen waschechten Konservativen hält, wie es sie in der alten Bundesrepublik zuhauf gegeben habe.Ginge es nach Hahne, liesse sich die politische Blockade der jetzigen Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD kinderleicht beenden: durch eine Koalition der Union mit der AfD. «Die Brandmauer gegen die AfD muss weg», sagt er. Die Vorbehalte vieler Christlichdemokraten gegenüber der Rechtspartei teilt er nicht. Hahne versteht die AfD als politische Kraft, die lediglich die alte Bundesrepublik zurückwolle.Noch wichtiger als die Politik ist für Hahne aber der Glaube. Hahne ist in einem christlichen Haushalt aufgewachsen, gemäss seiner eigenen Schilderung fand Hahne im Alter von neun Jahren auf einer Jugendfreizeit zum christlichen Glauben in seiner evangelikalen Variante.Seit vielen Jahren hält Hahne als Laienprediger überall in Deutschland Gottesdienste ab, mahnt einen christlichen Lebenswandel an, wettert gegen das Recht auf Abtreibung. Für Hahne ist das biblische Gebot «Seid fruchtbar und mehret euch» eigentlich eines der wichtigsten. Doch er selbst hat keine Kinder, er ist nicht einmal verheiratet. Er «gehöre wahrhaftig nicht zu den Menschen, die das konsequent umsetzen, was sie von anderen fordern», schreibt Hahne selbstkritisch in seinem Buch. «Zwischen Wort und Tat klafft auch bei mir so manche Lücke. Leider.»Mit Alice Schwarzer verstehe er sich «blendend», sagt HahneDieser Widerspruch zwischen Wort und Tat war seinerzeit bereits dem Magazin «Emma» aufgefallen, das von der Feministin Alice Schwarzer herausgegeben wird. 2005 kürte es Hahne zum «Pascha des Monats», weil er berufstätige Frauen für den Geburtenrückgang verantwortlich gemacht hatte. In seinem damaligen Bestseller «Schluss mit lustig!» klagte er ihre «egozentrische Selbstverwirklichung» an. Auf die Frage des Magazins, warum er selbst keine Kinder habe, teilte er mit, er sei darüber «niemandem Rechenschaft schuldig». Die Redaktion konterte schlagfertig: «Wissen Sie was, Kollege Hahne? Wir auch nicht.»Hahne lacht, als die Sprache auf den damaligen Verriss in der «Emma» kommt. Heute verstehe er sich «blendend» mit Schwarzer, sagt er. Dann setzt er an zu einer theologischen Deutung seines Lebenswegs: «Was Gott mit mir vorhat, daran halte ich mich.» Die Arbeit als Journalist ist für Hahne nichts Geringeres als seine göttliche Berufung. Und doch sagt er: «Der Welt wäre vieles erspart geblieben, hätte ich eine Familie gegründet.»Die Kellnerin bringt die Zigeunerschnitzel, für Hahne eines mit Pommes, für den Reporter eines mit Bratkartoffeln. Hahne findet die hausgemachten Pommes «ganz toll», auch das Zigeunerschnitzel schmeckt ihm. Der Reporter findet es allerdings etwas enttäuschend. Zwar sind die Bratkartoffeln mit Speckwürfeln und Zwiebeln gut zubereitet, eine Zitrone und eine Portion Paprikasauce nach ungarischer Art werden ebenfalls auf dem Teller serviert. Das Schnitzel vom Fläminger Duroc-Schwein ist aber etwas zu weich durchgebraten, die Panade nicht wirklich knusprig.Vielleicht ist das auch so beabsichtigt. Das Zigeunerschnitzel, benannt nach der paprikalastigen «Zigeunersauce», gilt gemeinhin als einfaches Gericht; obwohl es ursprünglich aus der gehobenen Küche der österreichisch-ungarischen Monarchie stammt. Der Name «Zigeunerschnitzel», sagt Hahne, sei nicht rassistisch, sondern anerkennend gemeint: «Es ist ja eine positive Bezeichnung, mit der man dieses Schnitzel bedacht hat.»Linke demonstrieren scherzhaft mit einem «Peter-Hahne-Bingo» gegen Hahnes Auftritt in der südsächsischen Stadt Plauen.Johannes Schmidt / Imago«Das Gegenteil von umstritten ist langweilig»Spricht man mit ehemaligen ZDF-Kollegen von Hahne, hört man immer wieder den Satz, er habe sich nach rechts radikalisiert. Stimmt das? Nein, sagt Hahne: Der kulturelle und politische Zeitgeist habe sich in den vergangenen Jahrzehnten nach links verschoben, «ich habe mich politisch aber nie verändert». Früher hätten ihn seine Kritiker «reaktionär» genannt, sagt er. «Heute sagen sie, ich sei falsch abgebogen. Für eines davon müssen sie sich entscheiden.»Zum Abschluss bestellt sich Hahne einen einfachen Espresso, er verzichtet auf einen Nachtisch. Er müsse auf sein Gewicht achten, sagt Hahne, er habe «sowieso schon ein paar Pfund zu viel auf der Waage». Den Reporter ermutigt er aber, den Apfelstrudel zu probieren. Er wird mit Sahne, Vanilleeis, Vanillesauce und Beeren serviert und enthält alles, was üblicherweise dazugehört: warmen Apfel, Rosinen, Zucker und Zimt. Für ein Restaurant der mittleren Preisklasse gelingt das dem «Gaffel-Haus» überraschend gut.Hahne gibt wenig auf die Urteile von Journalisten, die Berichterstattung über seine Person verfolgt er dennoch mit Interesse. Irgendwann habe er sich daran gewöhnt, dass Journalisten ihn den «umstrittenen Peter Hahne» genannt hätten. Für ihn sei das aber eine Auszeichnung: «Das Gegenteil von umstritten ist langweilig.» Journalisten, sagt Hahne, brauchten ohnehin ein gesundes Selbstbewusstsein. «Wer sich gern im Hintergrund hält, kann Metzger oder Bäcker werden, aber nicht Journalist oder Politiker.»Wann für ihn mit seinen Büchern und öffentlichen Auftritten Schluss ist? Hahne denkt gar nicht ans Aufhören. Manchmal erkennten ihn Jugendliche in seinem Stadtteil Wilmersdorf wieder und sprächen ihn an, erzählt er und fügt hinzu: «Ich will die junge Generation mit dieser Politik nicht im Stich lassen.» Das, sagt Hahne, motiviere ihn jeden Tag zum Weitermachen.Passend zum Artikel
Auf ein Zigeunerschnitzel mit Peter Hahne: «Netanyahu ist der Höcke Israels»
Millionen Deutsche wuchsen mit ihm als Fernsehmoderator auf, heute gilt er vielen als Wutbürger. In der kulinarischen Gesprächsreihe «Zmittag» sagt Peter Hahne, wie er zum Glauben kam und wo er Deutschlands grösste Probleme sieht.
Peter Hahne veröffentlicht «Warum macht ihr uns kaputt?» mit 27 Kolumnen gegen progressive Politiken; malt Deutschlands Wirtschaft dunkel. Der 73-Jährige nutzt bewusste Überzeichnung zur Sichtbarmachung; polarisierende Positionen zeigen gesellschaftliche Tiefenkonflikte.









