Mexiko-Stadt (dpa) - FIFA-Präsident Gianni Infantino hat mit einer scherzhaft gemeinten Bemerkung über Italiens große WM-Misere Kritik im Land des viermaligen Fußball-Weltmeisters ausgelöst.Im Interview des brasilianischen Senders CazéTV machte sich Infantino über das erneute Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation lustig, als er über eine mögliche Aufstockung der WM auf 64 Teams grinsend sagte: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams - oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“ Insgesamt hat die FIFA nur 211 Mitgliedsverbände. Italiens Sportminister will Gespräch mit InfantinoItaliens Sportminister Andrea Abodi zeigte sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa irritiert und kündigte an, das Gespräch mit dem FIFA-Chef suchen zu wollen. „Angesichts der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko ist ein Telefongespräch zur Klärung der Sachlage, je nach seinen Verpflichtungen, am besten. Ich bin an seinen direkten Gedanken interessiert“, sagte Abodi. Italien hatte zum dritten Mal in Serie die WM-Qualifikation verpasst und fehlt beim derzeitigen Turnier in Kanada, Mexiko und den USA. Erstmals sind 48 Teams bei der Endrunde dabei.© dpa-infocom, dpa:260612-930-216553/1
WM mit 228 Teams? Infantino verärgert Italien mit Witz
Mexiko-Stadt (dpa) - FIFA-Präsident Gianni Infantino hat mit einer scherzhaft gemeinten Bemerkung über Italiens große WM-Misere Kritik im Land des viermaligen Fußball-Weltmeisters ausgelöst.Im Interview des brasilianischen Senders CazéTV machte sich Infantino über das erneute Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation lustig, als er über eine mögliche Aufstockung der WM auf 64 Teams grinsend sagte: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams - oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“ Insgesamt hat die FIFA nur 211 Mitgliedsverbände. Italiens Sportminister will Gespräch mit InfantinoItaliens Sportminister Andrea Abodi zeigte sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa irritiert und kündigte an, das Gespräch mit dem FIFA-Chef suchen zu wollen. „Angesichts der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko ist ein Telefongespräch zur Klärung der Sachlage, je nach seinen Verpflichtungen, am besten. Ich bin an seinen direkten Gedanken interessiert“, sagte Abodi. Italien hatte zum dritten Mal in Serie die WM-Qualifikation verpasst und fehlt beim derzeitigen Turnier in Kanada, Mexiko und den USA. Erstmals sind 48 Teams bei der Endrunde dabei.© dpa-infocom, dpa:260612-930-216553/1











