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Ich komme gerade von einer Italienreise zurück, auf der ich in Südtirol Schlösser besucht habe, die der Architekt Friedrich August Stüler im Tross des kranken Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. auf dessen Italienreise 1858/59 um Meran gezeichnet hat. Beim Aufarbeiten der liegengebliebenen Berliner Zeitung fand ich den Artikel von Ingeborg Ruthe über die Berliner St. Matthäus-Kirche vom 19. Juni 2026, ihre heutige Funktion und ihren rührigen Pfarrer Hannes Langbein.
Der Autorin sei vielmals dafür gedankt, dass sie mit ihrem Beitrag eine Lanze für Stüler und seine Zeitgenossen der Nach-Schinkel-Generation bricht, die schon ab den 1880er Jahren in Vergessenheit gerieten, darunter die Architekten Persius, Strack, von Arnim usw. Sie galten bei den Kunstwissenschaftlern lange Zeit als Eklektizisten oder nur als Nachbeter Schinkelschen Gedankenguts. Erst die Arbeiten von Eva Börsch-Supan „Berliner Baukunst nach Schinkel“ von 1977 und ihr großes Werk „Friedrich August Stüler 1800-1865“ (1997) räumten mit vielen Vorurteilen auf.







