Mexiko-Stadt (dpa) - Mit seiner englischen Stadiondurchsage nach einer Videoüberprüfung hat der brasilianische Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio beim WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika in Brasilien unfreiwillig einen Internet-Hit gelandet.Auslöser war die Erklärung einer Roten Karte gegen Südafrikas Themba Zwane wegen einer angeblichen Tätlichkeit nach einer Überprüfung durch den Videoassistenten. Dabei sorgten sein starker brasilianischer Akzent und die Formulierung der Ansage für zahlreiche Reaktionen.Sampaio sagte sinngemäß, Angreifer Nummer 11 habe ein schweres Foul begangen und den Verteidiger im Gesicht getroffen; deshalb gebe es direkten Freistoß und Rot. Im Original sagte er: „After review, attacker number 11 commit serious foul play, and arm direct the face the defender. Decision: direct free kick, red card.“Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Manche Nutzer fühlten sich an den früheren Trainer Joel Santana erinnert, der wegen seiner markanten englischen Aussprache in Brasilien Kultstatus erlangte. Andere zogen Parallelen zu einem viel beachteten englischsprachigen Auftritt des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro im Jahr 2025. Besonders häufig geteilt wurden zudem Bilder südafrikanischer Spieler, die während der Durchsage sichtbar irritiert wirkten.Die Verständigungsprobleme seien laut dem vom Nachrichtenportal „G1“ zitierten Linguistikforscher Glauco Souza von der Katholischen Universität von São Paulo auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Neben der Aussprache des Buchstabens „R“ in Wörtern wie „review“, „attacker“ und „number“ habe auch die Stadionakustik mit hörbarem Echo eine Rolle gespielt.Brasiliens Online-Community reagiert promptDie Reaktionen zeigen einmal mehr die enorme Aktivität der brasilianischen Online-Community. Politische Auftritte, Fußballspiele oder Fernsehereignisse werden in dem südamerikanischen Land regelmäßig binnen kurzer Zeit in Memes, Parodien und virale Beiträge verwandelt.Sampaio stand im Eröffnungsspiel allerdings nicht nur wegen seiner englischen Durchsage im Mittelpunkt. Der Brasilianer zeigte beim 2:0 des Co-Gastgebers gleich dreimal Rot - das hatte es in einem WM-Auftaktspiel zuvor noch nicht gegeben.© dpa-infocom, dpa:260612-930-216313/1
Englische Ansage von WM-Schiri wird Netz-Hit in Brasilien
Mexiko-Stadt (dpa) - Mit seiner englischen Stadiondurchsage nach einer Videoüberprüfung hat der brasilianische Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio beim WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika in Brasilien unfreiwillig einen Internet-Hit gelandet.Auslöser war die Erklärung einer Roten Karte gegen Südafrikas Themba Zwane wegen einer angeblichen Tätlichkeit nach einer Überprüfung durch den Videoassistenten. Dabei sorgten sein starker brasilianischer Akzent und die Formulierung der Ansage für zahlreiche Reaktionen.Sampaio sagte sinngemäß, Angreifer Nummer 11 habe ein schweres Foul begangen und den Verteidiger im Gesicht getroffen; deshalb gebe es direkten Freistoß und Rot. Im Original sagte er: „After review, attacker number 11 commit serious foul play, and arm direct the face the defender. Decision: direct free kick, red card.“Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Manche Nutzer fühlten sich an den früheren Trainer Joel Santana erinnert, der wegen seiner markanten englischen Aussprache in Brasilien Kultstatus erlangte. Andere zogen Parallelen zu einem viel beachteten englischsprachigen Auftritt des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro im Jahr 2025. Besonders häufig geteilt wurden zudem Bilder südafrikanischer Spieler, die während der Durchsage sichtbar irritiert wirkten.Die Verständigungsprobleme seien laut dem vom Nachrichtenportal „G1“ zitierten Linguistikforscher Glauco Souza von der Katholischen Universität von São Paulo auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Neben der Aussprache des Buchstabens „R“ in Wörtern wie „review“, „attacker“ und „number“ habe auch die Stadionakustik mit hörbarem Echo eine Rolle gespielt.Brasiliens Online-Community reagiert promptDie Reaktionen zeigen einmal mehr die enorme Aktivität der brasilianischen Online-Community. Politische Auftritte, Fußballspiele oder Fernsehereignisse werden in dem südamerikanischen Land regelmäßig binnen kurzer Zeit in Memes, Parodien und virale Beiträge verwandelt.Sampaio stand im Eröffnungsspiel allerdings nicht nur wegen seiner englischen Durchsage im Mittelpunkt. Der Brasilianer zeigte beim 2:0 des Co-Gastgebers gleich dreimal Rot - das hatte es in einem WM-Auftaktspiel zuvor noch nicht gegeben.© dpa-infocom, dpa:260612-930-216313/1
Schiedsrichter Sampaio wurde beim WM-Eröffnungsspiel mit englischer Rote-Karte-Ansage viral – sein Akzent löste massive Meme-Reaktionen aus. Das Ereignis dokumentiert Brasiliens Meme-Kultur-Tempo; Sampaio stellte mit drei Roten Karten einen WM-Auftakt-Rekord auf.











