PfadnavigationHomeSportFußballWMEröffnungsspiel„Wie ein Benefizspiel“ – Christoph Kramers vernichtendes Urteil zum WM-AuftaktStand: 11.06.2026Lesedauer: 2 MinutenMexiko erwischt einen perfekten Start ins Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft. Bereits nach neun Minuten schießt Julián Quiñones den Gastgeber nach einem Patzer der Südafrikaner in Führung. Sehen Sie das Tor hier im Video.Mexiko gewinnt das WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika souverän. Trotzdem pfeifen die Fans ihr Team während des Spiels aus. TV-Experte Christoph Kramer zeigt Verständnis.Das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wird gemeinhin als Fußball-Tempel bezeichnet. Das imposante Stadion bietet über 80.000 Fans Platz. Die Arena kann eine beeindruckende Stimmung entfachen. So auch beim Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft zwischen Mexiko und Südafrika, das die Gastgeber 2:0 gewannen. Zumindest während der kurzen Eröffnungsfeier und in den ersten 30 Minuten des Spiels glich das Stadion einem Hexenkessel, doch dann wurden die Fans ungeduldig.Obwohl Mexiko früh in Führung ging, wurden die Fans in der riesigen Arena ungeduldig. Julian Quinones sorgte mit seinem Tor für einen furiosen Beginn, doch danach verwaltete Mexiko gegen erschreckend harmlose Südafrikaner das Spiel. Noch vor dem Pausenpfiff quittierten sie den passiven Fußball ihrer Mannschaft mit Pfiffen und Buhrufen.Beide Mannschaften hatten extrem viel Platz, wenn sie im Ballbesitz waren. Es gab kaum aggressiv geführte Zweikämpfe. Auch wenn ein Blick auf die Statistik etwas anderes sagt: Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio zückte gleich drei Rote Karten. Drei Platzverweise in einem Eröffnungsspiel sind RekordYaya Sithole flog nach einer Notbremse vom Platz, Themba Zwane sah wegen einer Tätlichkeit Rot, und Mexikos Cesar Montes flog wegen einer Notbremse. Drei Platzverweise bei einem WM-Eröffnungsspiel gab es noch nie – trotzdem war es für ein WM-Eröffnungsspiel eine erstaunlich unemotionale Partie. „Das Niveau bei einer Weltmeisterschaft ist immer deutlich schlechter als in der Champions League. Das ist einfach so. Ich habe so eine Intensität erwartet, aber es gab ja kaum Duelle. Toll, dass die da spielen, aber das eher war so wie ein Benefizspiel. Die haben den anderen machen lassen“, fällte ZDF-Experte Christoph Kramer ein vernichtendes Urteil über das Eröffnungsspiel.Lesen Sie auchIn den kommenden Gruppenspielen müssen die Mexikaner wohl mit mehr Gegenwehr rechnen, zunächst geht es gegen Südkorea (18. Juni) und sieben Tage später gegen Tschechien.step