PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDer RadsturzWie funktioniert eigentlich?Stand: 15:52 UhrLesedauer: 4 Minuten2016 hat der Tuner Dähler einen BMW M2 mit M4-Motor vorgestellt, der an der Hinterachse einen gut erkennbaren Negativsturz aufweistQuelle: Miranda MediaWährend das Rad bei Einspurfahrzeugen stets senkrecht zur Fahrbahn ausgerichtet ist, ruhen Autos oft auf Rädern, die schräg stehen. Dies ist jedoch keine Fehlstellung, sondern Ausdruck einer anspruchsvollen und aufwendigen Fahrwerksentwicklung. SP-X/Köln. Wer hinter einem sportlichen SUV von BMW oder Mercedes fährt, kann es oft mit bloßem Auge erkennen. Die Hinterräder stehen oben leicht nach innen geneigt. In der Fachsprache der Fahrwerkstechniker wird dies als negativer Radsturz bezeichnet. Was auf den ersten Blick wie ein Konstruktionsfehler wirken könnte, ist in Wahrheit eine bewusst gewählte Ausrichtung der Räder als Teil der Fahrwerksabstimmung.
Als Radsturz bezeichnet man die Neigung eines Rades gegenüber der Senkrechten. Steht ein Rad exakt senkrecht auf der bzw. im 90-Grad-Winkel zur Fahrbahn, weist es einen Nullsturz auf. Neigt sich die Oberseite des Rades nach außen, handelt es sich um positiven Sturz. Zeigt sie dagegen nach innen, liegt negativer Sturz vor.






