PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDas Head-up-DisplayWie funktioniert eigentlich? Veröffentlicht am 06.02.2026Lesedauer: 3 MinutenDas Head-up-Display zeigt häufig mehr als rein die Geschwindigkeit anQuelle: AudiVom schwebenden Tacho bis zum Augmented-Reality-Pfeil: Head-up-Displays sollen den Blick auf der Straße halten. Die Systeme werden größer und informativer – bergen aber auch neue Risiken. SP-X/Köln. Wer einmal mit Head-up-Display gefahren ist, versteht den Reiz sofort: Tempo, Navi-Pfeil oder Tempolimit scheinen über der Motorhaube zu schweben, ohne dass man den Blick vom Verkehr abwenden muss. Das Head-up-Display, kurz HUD, will den Blick nach unten auf Tacho oder Zentralbildschirm überflüssig machen – in einer Zeit, in der Autos immer mehr Informationen anzeigen.
Letztlich ist ein HUD ein Projektor mit Umlenkspiegeln. Im Armaturenbrett sitzt eine Bildeinheit, die die Grafiken erzeugt – je nach Hersteller etwa über TFT-LCD oder Micro-LEDs – sowie eine Linsenspiegel-Optik, die daraus ein „virtuelles Bild“ macht. Dieses virtuelle Bild wird so berechnet und fokussiert, dass es für die Augen nicht auf der Windschutzscheibe liegt, sondern scheinbar einige Meter vor dem Fahrzeug „in der Luft“ steht. Damit das funktioniert, braucht es eine genau definierte Reflexionsfläche: Entweder dient die Frontscheibe selbst dank spezieller Beschichtung als reflektierender Spiegel oder es gibt eine ausklappbare Zusatzscheibe, einen sogenannten Combiner, der günstig ist, heute aber in Neuwagen kaum mehr zu finden.






