Vor knapp zwölf Jahren gewann die deutsche Nationalmannschaft im Maracanã-Stadion in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft. Heute sind die Helden von Rio eher bei Finanzierungsrunden als auf dem Rasen unterwegs und bilden eine Unternehmergeneration, wie sie der deutsche Fußball noch nicht gesehen hat: die Weltmeister-AG.Eine Ausnahme ist Manuel Neuer (40): Er hat sich zwar ebenfalls ein Firmenreich aufgebaut , steht aber als einziger 2014er-Weltmeister noch im aktuellen WM-Kader. Lukas Podolski (41) hingegen peilt mit seiner Dönerkette die Umsatzmilliarde an. Per Mertesacker (41) setzt mit seinem Family-Office auf Immobilien, und Mario Götze (34) kickt zwar noch für Eintracht Frankfurt, ist aber längst an rund 100 Wagniskapitalfonds und Start-ups beteiligt.Was die Weltmeister von 2014 von früheren Generationen unterscheidet, sind hauptsächlich das Kapital, die Kontakte und die Reichweite. Weltstars wie Toni Kroos (36) verdienten auf dem Höhepunkt ihrer Karriere 20 Millionen Euro im Jahr und mehr; manch einer kommt am Karriereende auf ein Nettovermögen von über 100 Millionen Euro, schätzen Branchenkenner. Dazu eine globale Reichweite über die sozialen Netzwerke. Damit werden die Weltmeister zu Ein-Mann-Venture-Firmen mit einem Portfolio von Kleinfeldligen und Krypto über Cannabis und Kindermöbel bis zu Kaffee und Kosmetik.
Manuel Neuer, Toni Kroos, Lukas Podolski und Co.: Wie die Weltmeister von 2014 als Unternehmer durchstarten
Dank Kapital, Kontakten und Social Media starten die deutschen Fußball-Weltmeister von 2014 mittlerweile wie Private-Equity-Firmen ins Geschäftsleben. Aber wie erfolgreich ist die „Weltmeister-AG“ wirklich? Darum geht es im Podcast.
Weltmeister 2014 (Kroos, Götze, Neuer, Podolski) investieren 100+ Millionen-Vermögen in Venture-Portfolios—Tech, Krypto, FoodTech. Als neue VC-Player prägen sie Startup-Valuations und M&A-Strategien im Tech-Sektor—relevante Investitionsakteure für Growth-Financing.









