Für Marc-André ter Stegen oder für Serge Gnabry ist ein Gang zum Supermarkt in diesen Tagen eine schmerzhafte Angelegenheit. Und das liegt nicht unbedingt an den Verletzungen, an denen die beiden Nationalspieler gerade leiden und derentwegen sie die Fußball-WM verpassen, die an diesem Donnerstag losgeht. Die Sache ist deshalb so schlimm, weil derzeit die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass ihnen im Kühlregal ihr eigenes Konterfei begegnet. Gnabry und ter Stegen sind nämlich Teil eines speziellen WM-Kaders. Einer, den nicht Teamchef Julian Nagelsmann berufen hat, sondern den sich irgendeine Marketing-Abteilung im Coca-Cola-Konzern hat einfallen lassen. Für die beiden Spieler heißt das: Ihr Gesicht ziert eine von insgesamt 24 DFB-Cola-Dosen, quasi eine Aluminium gewordene Erinnerung daran, dass sie nicht mitdürfen zur WM in Kanada, den USA und Mexiko.
WM 2026: Wie das DFB-Team als beliebter Werbeträger herhalten muss
Wie vor jedem großen Turnier werben Unternehmen auch vor dieser WM mit der deutschen Nationalmannschaft. Eine kleine Kulturgeschichte der DFB-Elf als Werbeträger.













