Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesWer braucht schon Snacks im Stadion?Tausende mexikanische Fans wollen WM-Eröffnungsspiel auf dem Zócalo sehenDie WM beginnt: Was Sie für heute Abend wissen müssenSorge in Mexiko vor WM-Start: Polizei sichert FlughafenNach Gewitter: England gewinnt WM-Generalprobe Ausgelassene Stadion-Party zum WM-Start in Mexiko Pop-Superstar Shakira als Einheizerin mit Sonnenbrille, Mariachi-Rhythmen, indigene Kostüme und ein gigantischer WM-Pokal – Mexiko hat Hunderte Millionen Fußballfans in aller Welt mit einer musikalisch-bunten Eröffnungsfeier auf die größte Weltmeisterschaft jemals eingestimmt. Im legendären Aztekenstadion von Mexiko-Stadt rissen Shakira, Burna Boy und andere Stars der Musikszene die 80 000 Zuschauer von den Sitzen, etwa eine Stunde vor dem ersten Spiel des Mitgastgebers gegen Südafrika.Burna Boy und Shakira sangen ihren WM-Song „Dai Dai“ live. Danach stieg grün-rot-weißes Feuerwerk in den Himmel. Die Kolumbianerin Shakira ist im Fußball eine alte Bekannte: 2006 tanzte sie barfuß vor dem WM-Finale im Berliner Olympiastadion, 2010 bescherte sie den Fans den Ohrwurm „Waka Waka“.Begeistert waren auch die TV-Experten im Stadion. „Diese Atmosphäre war fantastisch, der Stolz der Mexikaner war zu spüren. Für mich war es fantastisch“, sagte der 2014er-Weltmeister Thomas Müller. Jürgen Klopp schwärmte: „Der Vibe war wunderbar, was solch ein Turnier in einem Land auslösen kann. Das ist die schönste Seite des Sports.“Live-Ticker: Mexiko gegen Südafrika Das erste Spiel dieser WM in Nordamerika bestreiten Mitgastgeber Mexiko und Südafrika. Verfolgen Sie das Eröffnungsspiel im Aztekenstadion in Mexiko-City live mit den SZ-Kollegen Sebastian Fischer, David Kulessa und Martin Schneider. NewsdeskJan Heidtmann, Mexiko-StadtPublic Viewing auf der Couch – ganz ohne LizenzFür alle, die nicht in die offiziellen Fanzonen hineinkommen, haben sich überall in der Stadt kleinere Versionen davon gefunden. So wie hier direkt an der Absperrung zum Hauptplatz, dem Zócalo. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Fifa ein sehr striktes Regiment bei der Vergabe von Lizenzen zum öffentlichen Zuschauen vergeben hat. Die Mexikaner umgehen es einfach – wunderbar! NewsdeskJavier Cáceres, Mexiko-StadtWer braucht schon Snacks im Stadion?Andere Länder, andere Stadionsitten. Zur Mittagszeit Snacks zu finden – schwierig. Rum, Whiskey, Tequila? Kein Problem. 650 ml Doña Margarita (mit Sprite verdünnter Tequila) gibt's schon für 360 Pesos, in etwa 18 Euro. Ist etwas teurer als 0,7 Liter Bier (290 Pesos). Vermutlich wussten die Azteken schon, dass man das bisschen, das man essen muss, auch trinken kann. NewsdeskJavier Cáceres, Mexiko-StadtDas Estadio Azteca. Was soll man sagen, außer Valdano zu zitieren: Es beeindruckt immer wieder aufs Neue.NewsdeskJan Heidtmann, Mexiko-StadtTausende mexikanische Fans wollen WM-Eröffnungsspiel auf dem Zócalo sehenRund um den Hauptplatz von Mexiko-Stadt, den Zócalo, warten Zehntausende in langen Schlangen auf Einlass. Insgesamt gibt es in der mexikanischen Hauptstadt fast 20 Plätze, an denen das Eröffnungsspiel öffentlich übertragen wird. Aber der Zócalo, der Platz der Verfassung, ist etwas Besonderes. Hier steht eine der größten Bühnen, und Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte angekündigt, das Spiel hier zu verfolgen. Ihr Ticket für das Stadion hatte sie zuvor an eine 21-jährige Nachwuchsfußballerin vergeben.Doch es war bis zum Morgen unklar, ob der Zócalo überhaupt für Fans zugänglich sein würde. Denn rundherum campieren seit Tagen Lehrer, die für höhere Löhne demonstrieren. Deswegen war der Zócalo, an dem auch der Präsidentenpalast liegt, abgeriegelt worden. Nachdem am Morgen bekannt gegeben worden war, dass der Platz für 60 000 Fans geöffnet wurde, strömten sie zu Tausenden hierher. Trotz langer Wartezeit ist die Stimmung im Moment entspannt. NewsdeskJavier Cáceres, Mexiko-StadtSchon viel los vor dem Aztekenstadion – das Wetter scheint zu haltenFünf Stunden vor Spielbeginn – aber rund ums Aztekenstadion ist schon gehörig Betrieb. Die Behörden hatten wegen der Demonstrationen dazu geraten, vier Stunden vor Anstoß (13 Uhr Ortszeit) im Stadion zu sein; wer minimale Ortskenntnisse hatte, weiß: Es dürfte sich lohnen, noch früher am weiträumig abgesperrten „Koloss von Santa Úrsula“ zu sein.Der Himmel über dem Aztekenstadion ist übrigens – anders als in den vergangenen Tagen – ziemlich wolkenfrei. Heißt unter anderem: Die Volunteers können ohne Schirm eingewiesen werden. Die weiteren Aussichten? Mehr als passabel.Somalischer Schiedsrichter Omar Artan pfeift Uefa-SupercupEigentlich hätte er bei der WM Spiele leiten sollen, doch die US-Behörden verweigerten dem Somalier Omar Artan die Einreise. Nun soll er den Uefa-Supercup pfeifen. Artan sei ein exzellenter junger Schiedsrichter, sagte Uefa-Präsident Aleksander Čeferin. Fußball sei dafür da, Menschen zu verbinden, und die Uefa wolle ihren Respekt gegenüber dem Somalier und seinen herausragenden Fähigkeiten als Schiedsrichter zeigen. „Fußball ist dafür da, Menschen zu verbinden, und die Uefa möchte ihren Respekt gegenüber Omar und seinen herausragenden Fähigkeiten als Schiedsrichter zeigen.“Uefa-Präsident Aleksander ČeferinBeim Supercup treffen jedes Jahr die Gewinner der Champions League und der Europa League aufeinander. In diesem Jahr sind das Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg. Omar Artan war 2025 als bester männlicher Schiedsrichter Afrikas ausgezeichnet worden, als einer von sieben Afrikanern sollte er bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko eingesetzt werden. Die USA verweigerten ihm jedoch am Flughafen in Miami die Einreise und begründeten das später mit angeblichen Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen.„Reise abgesagt“: Wohl keine Visa für Fans der ElfenbeinküsteDie strengen Visa-Bestimmungen in den USA haben nun offenbar auch den deutschen WM-Gruppengegner Elfenbeinküste getroffen. Nach Angaben der Fanvereinigung des afrikanischen Landes hat es keine Einreiseerlaubnis gegeben, die „Elefanten“ müssen beim Fußballturnier wohl ohne Unterstützung aus der Heimat auskommen.„Die Fans haben die Reise abgesagt, weil die US-Regierung keine Anhänger aus bestimmten Ländern, darunter die Elfenbeinküste, auf ihrem Boden sehen will“, sagte Julien Kouadio Adonis, Präsident des National Committee of Elephants Supporters (CNSE), der Nachrichtenagentur AFP, wie der Sportinformationsdienst berichtet. „Die USA haben uns gegenüber klar zum Ausdruck gebracht, dass sie unsere Fans nicht dort haben wollen.“Im März hatte Kouadio noch gehofft, dass 500 Fans aus Afrika anreisen würden. Aber nun habe nur eine Handvoll CNSE-Funktionäre die Genehmigung erhalten, um sich bei der WM „um die in den USA ansässigen ivorischen Fans zu kümmern“.Die Elfenbeinküste bestreitet zwei ihrer drei Gruppenspiele in Philadelphia. Am Montag geht es dort gegen Ecuador und am 25. Juni gegen Curaçao. Das Duell mit der deutschen Mannschaft am 20. Juni findet in Toronto statt.Es ist das nächste Kapitel beim Dauerthema Einreise. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Text meines Kollegen Boris Herrmann:Die WM beginnt: Was Sie für heute Abend wissen müssenWenn Sie diesen Blog in den vergangenen Tagen aufmerksam verfolgt haben, wird Ihnen nicht entgangen sein, dass rund um die Fußballweltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA zuletzt schon so einiges los war, politisch wie sportlich: Wütende Lehrkräfte und Proteste auf Fanmeilen in Mexiko, Einreiseverbot für einen somalischen Schiedsrichter in die USA, dazu die Sache mit Iran und die Verletzung von Lennart Karl. Also unter anderem. Das Erstaunliche dabei: Die WM hat noch gar nicht begonnen. Das ändert sich heute. Um 21 Uhr deutscher Zeit trifft die mexikanische Nationalmannschaft im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt auf Südafrika. Das ZDF überträgt. Je nachdem, ob Sie Fußballpuristin oder (auch) ein Freund des Pomps sind, könnte es sich allerdings lohnen, bereits ab 19.30 Uhr einzuschalten. Dann beginnt nämlich die Eröffnungsfeier, mit Musik, Feuerwerk und viel Glamour.Im gewohnt bescheidenen Duktus lässt die Fifa wissen: „Es sind die ersten Töne bei einem Turnier, das Milliarden Menschen durch die beliebteste Sportart der Welt in den Bann ziehen wird.“ Im Mittelpunkt stehen die Popstars Shakira und Burna Boy, die zum ersten Mal live den WM-Song „Dai Dai“ präsentieren werden. Shakira ist dem Fußball eine treue Begleiterin: 2010 bescherte sie Millionen Fans den wochenlangen WM-Ohrwurm „Waka Waka“. Auch Auftritte von Alejandro Fernández, Belinda, Danny Ocean und J Balvin sind angekündigt.Ob das wirklich alles so stattfindet wie geplant, erscheint allerdings noch etwas unklar. Da sind zum einen die Proteste in Mexiko-Stadt, denen die Polizei jetzt mit einer 1,6 Kilometer langen Sicherheitszone rund ums Stadion begegnet. Und zum anderen sind da die Gewitterwarnungen des mexikanischen Wetterdienstes. Die Eröffnungsfeier könnte wohl ins Wasser fallen. Und auch auf das Fußballspiel könnte die Wetterlage Einfluss haben, denn: Wird im Umkreis von acht Meilen um ein WM-Stadion ein Blitzeinschlag registriert, muss das Spiel unterbrochen werden. Es folgt ein Countdown von 30 Minuten, nach dessen Ablauf weitergespielt werden kann. Vorausgesetzt, es kommt währenddessen nicht zu einem erneuten Blitzeinschlag – dann wird die Uhr auf 30 Minuten zurückgesetzt.Es bleibt also auch kurz vor dem WM-Beginn, nun ja, kompliziert. Vielleicht ist es einfach an der Zeit, dass der Ball endlich rollt. Bis dahin möchte ich Ihnen folgende drei Texte aus dem Hause SZ empfehlen, mit denen Sie optimal auf den heutigen Abend vorbereitet sind:Kriegsszene auf dem Shirt: Haiti muss Trikotdesign ändernTrikottausch schon vor dem ersten Anpfiff: Haiti muss noch vor dem WM-Auftakt gegen Schottland am Sonntag sein Trikotdesign ändern. Der Weltverband Fifa verbot kurzfristig die Darstellung einer Kriegsszene auf dem blauen Shirt. Auf dem Trikot war die Illustration der Schlacht von Vertières aus dem Jahr 1803, die Haitis Unabhängigkeit sicherte, zu sehen. Das Dress hatte das Team schon in zwei Vorbereitungsspielen in Florida getragen, ehe die Fifa einschritt.Der kolumbianische Hersteller Saeta teilte nun mit, dass er das Trikot überarbeitet habe, um den Bestimmungen zu entsprechen. Doch auch das ursprüngliche Shirt sei „nicht als politisches Statement“ gedacht gewesen, sondern nur „als Hommage an die Männer und Frauen, die jeden Tag für Haitis Zukunft kämpfen“, so das Unternehmen. Haiti startet am Sonntag (3.00 Uhr MESZ) in Boston gegen Schottland in seine erste Weltmeisterschaft seit 52 Jahren. Der Außenseiter aus der Karibik trifft in der Gruppe C zudem auf den fünffachen Weltmeister Brasilien und auf Afrikameister Marokko. Sorge in Mexiko vor WM-Start: Polizei sichert FlughafenWegen möglicher Lehrerproteste am internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt sind am Vortag der WM-Eröffnung Hunderte Polizisten zur Sicherung des Terminals eingesetzt worden. Beamte mit Helmen, Schutzschilden und Schlagstöcken wurden am Mittwoch (Ortszeit) innerhalb und außerhalb des Flughafens stationiert, wie in Videos von örtlichen Medien zu sehen war.„Zutritt haben nur Passagiere mit Bordkarte sowie Begleitpersonen, sofern deren Anwesenheit unbedingt erforderlich ist“, teilte der Flughafen Benito Juárez auf der Plattform X mit. Reisenden wurde empfohlen, mit ausreichend Vorlaufzeit einzutreffen, da es in der Umgebung des Flughafens zu Demonstrationen kommen könne. Auch das Aztekenstadion, in dem die WM am Donnerstag mit einer Show und dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika eröffnet wird, ist weiträumig von der Polizei abgesperrt.Seit Wochen fordert eine radikale Lehrergewerkschaft mit Straßenblockaden und anderen Protestaktionen die Abschaffung eines Rentengesetzes aus dem Jahr 2007. Nach Angaben der Regierung ist diese Forderung jedoch nicht umsetzbar. Mehrere Hauptverkehrsstraßen der Hauptstadt sind von Demonstranten blockiert. Die Lehrer haben zudem ein Protestcamp im historischen Zentrum der Hauptstadt errichtet. Dort, auf dem Zócalo im Herzen der Altstadt, soll ein Fan-Festival mit bis zu 80 000 Besuchern stattfinden. Auch Präsidentin Claudia Sheinbaum wollte die Eröffnungsfeier dort verfolgen – und nicht im Stadion. Derzeit ist aber ungewiss, ob der Platz zum WM-Auftakt für Fans geöffnet wird.Trump plant keinen Besuch beim WM-Auftakt der USA US-Präsident Donald Trump hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge keinen persönlichen Besuch des WM-Eröffnungsspiels der USA gegen Paraguay geplant. Das berichten unter anderem Politico und The Athletic unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Stattdessen soll Außenminister Marco Rubio zu dem Spiel südlich von Los Angeles reisen und eine US-Delegation anführen. Dazu zählen auch Verkehrsminister Sean Duffy und Heimatschutzminister Markwayne Mullin. Am Rande des Spiels will Rubio mit Paraguays Präsident Santiago Peña über regionale Sicherheit, Handel, Investitionen und neue Technologien sprechen. Fußballkultur im FußballkulturbeutelAm Donnerstag geht es los und im Co-Gastgeberland USA sucht man mit wachsender Verzweiflung nach ein wenig WM-Stimmung. Schließlich wird man in der Filiale einer größeren Drogeriekette fündig. Da werden gleich am Eingang sogenannte „Stadium Ready Bags“ angeboten, "proudly presented by the US-Boys". Was aber sollte man demnach als amerikanischer Fußballfan unbedingt mit sich führen, um bereit fürs Stadion zu sein? Vitamin C Brause, Kautabletten gegen Sodbrennen, Schmerzmittel sowie Zahncreme für besonders weiße Zähne. Nicht allein die Tatsache, dass dieser Fußballkulturbeutel 27,49 Dollar (plus Steuer) kosten soll, wirft die Frage auf, ob die WM in diesem Land wirklich richtig ist.Nach Gewitter: England gewinnt WM-Generalprobe England hat seine WM-Generalprobe gegen Costa Rica nach einem heftigen Unwetter in Orlando gewonnen. In dem mit großer Verspätung angepfiffenen Duell war das Team von Trainer Thomas Tuchel die hoch überlegene Mannschaft und gewann am Ende 3:0 (1:0). Declan Rice (9. Minute) und Anthony Gordon per Foulelfmeter (68.) sowie Ollie Watkins (87.) trafen für die Briten gegen den nicht für die WM qualifizierten Gegner aus Mittelamerika.Vor dem Anpfiff waren auf Videos und Fotos aus dem Inter&Co Stadium in den sozialen Netzwerken starke Regenfälle und Blitze zu sehen. Während des Spiels kam dann aber die Sonne raus.Tuchel tauschte im Laufe der Partie seine Startelf komplett aus. Nach 63 Minuten war unter anderem für Bayernstürmer Harry Kane, Torwart Jordan Pickford und Rice Feierabend, in der 71. Minute gingen dann auch Jude Bellingham, Gordon und Elliot Anderson vom Feld.England trifft zum WM-Auftakt am Mittwoch nächste Woche auf Kroatien. Weitere Vorrundengegner der Three Lions in der Gruppe L sind Ghana und Panama. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: Eröffnungsfeier in Aztekenstadion: Shakira tanzt, die Fans jubeln
Mit einem bunten Eröffnungsfest feiert der Mit-Gastgeber im legendären Aztekenstadion den Fußball und sich selbst.












