Haushalte in Deutschland geben laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens BearingPoint immer mehr für Online-Abos aus: Die monatlichen Ausgaben für Dienste wie Netflix oder Spotify stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7 auf 62 Euro.Gerade für jüngere Nutzerinnen und Nutzer sind die Digitalangebote inzwischen unverzichtbar. Laut der Studie gibt die Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren im Schnitt 87 Euro pro Monat aus. Damit übertreffen die jungen Konsumenten häufig ihr vorgesehenes Medien-Budget, das im Schnitt bei 42 Euro pro Monat liegt. 30 Prozent der Befragten unter 35 Jahren zahlen sogar mehr als 100 Euro pro Monat, die digitalen Dienste gehören bei ihnen zum Lebensalltag. »Selbst bei wahrgenommener Überbezahlung ist die Bereitschaft zur Kündigung daher begrenzt«, erklärt Thomas Heiß, Partner bei BearingPoint.
Hiervon profitieren insbesondere Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram, TikTok und Twitch. Die bieten teilweise werbefreie Premium-Abos an, Influencer können dort ihren Fans aber auch exklusive Inhalte anbieten, jeder dieser Kanäle kostet dann extra. So kann es passieren, dass Nutzerinnen und Nutzer noch mehr Geld an Plattformen überweisen als nur ihr bereits abgeschlossenes Monats-Abo.












