Alles begann 2006 unter den U-Bahngleisen am Schlesischen Tor. Dort, wo zuvor ein verlassenes Toilettenhäuschen stand und immer mehr herunterkam, entstand im Jahr des Sommermärchens eines der erfolgreichsten Berliner Gastronomiekonzepte der jüngeren Vergangenheit. Knapp 20 Jahre, vier Fußball-Weltmeisterschaften und mehr als 30 Filialen später expandiert Burgermeister weiter. Nachdem die Berliner Fast-Food-Kette zuletzt in der deutschen Hauptstadt, München, Essen und Frankfurt am Main neue Standorte eröffnet hat, richtet sich der Blick nun ins europäische Ausland.

Große Pläne: Burgermeister in Polen und Österreich

Bereits Mitte Mai gab das Unternehmen bekannt, in großem Maßstab nach Polen expandieren zu wollen. Es sei der erste große Auslandsmarkt, den man in den Fokus nehme, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Ambitionen sind groß: In den kommenden Jahren sollen allein in diesem einen Nachbarland 20 bis 40 Burgermeister-Restaurants entstehen. Bereits im Oktober feierte die Filiale in Stettin ihre Eröffnung, für die weiteren Standorte setzt das Unternehmen auf ein Franchise-Modell.

Nun richtet sich der Blick nicht mehr nur gen Osten, sondern auch nach Süden. In einer Mitteilung vom 11. Juni erklärt die Berliner Burger-Kette, dass nun Österreich an der Reihe sei. Wie auch in Polen habe das Unternehmen dafür einen Master-Franchise-Vertrag unterzeichnet. Dieser gibt lokalen Partnern die exklusiven Rechte, Burgermeister im jeweiligen Land aufzubauen und zu betreiben.