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Schon die Idee an sich, so dachte sich wohl der französische Künstler JR, hat wahre Größe, doch noch viel gigantischer sollte die Wirkung der Ausführung sein: Über den Pont Neuf, die berühmte Brücke im Herzen von Paris, wollte JR, ein auf Großinstallationen spezialisierter Illusions-Magier, ein Gebirge errichten. Auch gedanklich. Die Attrappe von rohem Fels, der den geformten Stein überformt, sollte die Brücke, die Stadt, ach was, die ganze Zivilisation in den Zustand zurückversetzen, in dem sie ursprünglich war – nämlich, nun ja, den einer Ursprünglichkeit. So ein Gebirge ist allerdings ziemlich schwer, zu schwer für eine Brücke jedenfalls, weshalb sich der Künstler eine mit Luft gefüllte Konstruktion ausdachte. Darüber befestigte er eine Decke, die mit dem Relief eines schrundigen Bergrückens bedruckt ist, bis schließlich tatsächlich die ganze Brücke unter diesem Bild eines Bergs geborgen war.







