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Migration: Weniger Flüchtlinge weltweit – UNHCR sieht aber Risiken Erstmals seit Jahren sinkt die Zahl der Flüchtlinge, doch Zwangsrückführungen und ungelöste Krisen bergen neue Gefahren. Was UNHCR-Chef Salih fordert.
11.06.2026 - 09:53 Uhr Artikel anhörenBarham Salih: Bei einer Pressekonferenz in Genf stellt er die neue Globale Allianz für Menschenrechte vor. Foto: AFPGenf, Berlin. Erstmals seit mehr als zehn Jahren ist die Zahl der Flüchtlinge weltweit gesunken. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) meldet für das vergangene Jahr 41,6 Millionen Menschen, die vor Gewalt und Konflikten aus ihrer Heimat geflohen waren, drei Prozent weniger als im Jahr davor. „Dieser kleine Rückgang ist eine gute Nachricht“, sagte der neue UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Barham Salih. Er ergänzt jedoch ein „Aber“. Zwar seien nur einmal in den vergangenen 60 Jahren mehr Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt als 2025, aber das sei in weiten Teilen nicht freiwillig geschehen.Wenn Menschen zur Rückkehr in ein Land gezwungen werden, das nicht sicher ist und wo sie kein Auskommen finden, könne das schnell die nächste Fluchtwelle auslösen, sagte Salih.Unter anderem haben Pakistan und der Iran 2025 Millionen Afghanen, die teils seit Jahren im Land lebten, zur Heimkehr gezwungen.Deutschland mit zweithöchster Flüchtlingszahl5,4 Millionen Menschen flohen 2025 wegen Konflikten und Verfolgung neu ins Ausland. Rund Zweidrittel lebten nahe ihrer Heimat, oft in Ländern, in denen es vielen Einwohnern selbst am Nötigsten fehlt. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












