Wärme aus der Umwelt überzeugt immer mehr Häuslebauer. Während sich der Anteil der Wärmepumpen innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelte, ist der Anteil von Gasheizungen stark gesunken.

11.06.2026, 11.18 Uhr

Wärmepumpe vor einem Haus in Essen: Vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern im Einsatz

Ein Großteil der neuen Wohngebäude in Deutschland wird mittlerweile mit Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 Wohngebäude, die 2025 fertiggestellt wurden, nutzten hauptsächlich Wärmepumpen für Heizenergie, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Binnen zehn Jahren hat sich der Anteil damit mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen erst in gut 31 Prozent der 105.600 errichteten Wohngebäude die dominierende Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz, schreiben die Statistiker, weniger in Gebäuden mit vielen Wohnungen. In rund 78 Prozent aller 2025 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe für Heizenergie genutzt.