In einem Interview hat Xbox-Chefin Asha Sharma erneut zugegeben, dass Gaming für viele Spieler zuletzt zu teuer geworden ist. Das erstreckt sich nicht nur auf Spiele, sondern derzeit auch auf die Spielkonsolen, die durch die Speicherkrise teilweise deutlich im Preis gestiegen sind. Um dieser Entwicklung bei der nächsten Generation Einhalt zu gebieten, denkt sie über neue Geschäftsmodelle nach. Neue Spielkonsolen sollten sich nicht nur auf Leistung fokussieren.

Zu dieser Erkenntnis war die Xbox-CEO schon vorher gekommen und hatte die im Vorjahr durchgeführte Preiserhöhung von Microsofts Spiele-Abo dieses Jahr praktisch wieder rückgängig gemacht. Im April wurde der Xbox Game Pass wieder günstiger. Doch bei der nächsten Konsolengeneration namens „Project Helix“, die auch PC-Spiele spielen kann, waren bislang eine deutliche erhöhte Leistungsfähigkeit und damit auch höhere Preise aufgrund teurerer Komponenten erwartet worden.

Neue Geschäftsmodelle für Spielkonsolen?

Die aktuelle Preisentwicklung von Speicherbausteinen hat bereits jetzt zu Preiserhöhungen bei der Hardware geführt. Jetzt erklärte die Xbox-Chefin, dass Spielkonsolen einige Jahre nach der Einführung aufgrund sinkender Komponentenpreise üblicherweise günstiger werden. Doch aktuell sind die Speicherpreise teilweise um ein Vielfaches höher als zuvor, sodass auch die laut Sharma immer noch stark nachgefragten Konsolen selbst teurer werden. Diese Entwicklung dürfe sich bei der nächsten Generation nicht wiederholen.