Stand: 11.06.2026 • 05:21 Uhr

In der Nacht hat die US-Armee zahlreiche Ziele in Iran angegriffen. Irans Militär erklärte daraufhin, man habe die Straße von Hormus komplett gesperrt. Die USA widersprechen dieser Darstellung.

Das US-Militär hat in der Nacht zahlreiche Ziele in Iran beschossen. "Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression Irans", teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Es handele sich um "Selbstverteidigungsschläge". Getroffen worden sein sollen militärische Überwachungsanlagen, Kommunikationssysteme und Flugabwehrstellungen im ganzen Land.

Irans Militär reagierte auf die neuen US-Angriffe nach eigenen Angaben mit der kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait. Jedes Schiff, das die für den Öl- und Gashandel wichtige Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der iranischen Militärführung. Zwei Schiffe sollen laut Rundfunk beschossen worden sein.

Es folgten gegenseitige Dementis. CENTCOM schrieb auf X: "Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und heraus." Irans Staatsmedien nannten diese Behauptung falsch.