Er habe einen »schwerwiegenden Fehler« begangen, sich überhaupt mit Jeffrey Epstein zu treffen – das hat Milliardär Bill Gates in einer Stellungnahme erklärt, bevor er hinter verschlossenen Türen dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses Fragen zu seiner Beziehung zu dem Sexualstraftäter beantwortete.

Vor der Presse erklärte Gates, er »hätte sich von vornherein niemals mit Epstein treffen dürfen«, und betonte, »niemals miterlebt oder Anzeichen dafür gehabt zu haben, dass Epstein sich fortlaufend strafbar gemacht habe«.Als Gates im Kapitol eintraf, wies er darauf hin, dass er freiwillig dort sei, und äußerte die Hoffnung, dass seine Aussage hilfreich sein werde.Der republikanische Ausschusschef James Comer hatte den Multimilliardär geladen. Die Kongressmitglieder wollen etwas über Gates’ Beziehung zu Epstein und dessen Gehilfin Ghislaine Maxwell erfahren: »Was hat er gesehen? Wusste er, was vor sich ging? War er in irgendetwas davon verwickelt?«, sagte Comer und betonte, dass es keine Vorwürfe zu Fehlverhalten gegen Gates gebe.

Name in den Epstein-AktenIn den vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Dokumenten war auch Gates’ Name aufgetaucht. Die Akten enthielten den Entwurf einer E-Mail, in der Epstein von angeblichen Affären des Microsoft-Gründers spricht. Der Sexualstraftäter schrieb darin, er habe dem Unternehmer geholfen, »Medikamente zu besorgen, um die Folgen von Sex mit russischen Mädchen zu bewältigen«.