PfadnavigationHomeSportFußballArtikeltyp:LivetickerWM 2026Auch das zweite Mannschaftsfoto der Norweger sorgt für BegeisterungStand: 17:57 UhrLesedauer: 8 MinutenDie Spannung vor dem WM-Auftakt wächst bei der deutschen Nationalmannschaft. Ex-Nationaltorwart und WELT-Fußball-Experte Jens Lehmann spricht über die Rückkehr von Manuel Neuer im Tor der DFB-Elf und die Herausforderungen, die bei diesem Turnier auf die Mannschaft warten.Die Nationalelf Norwegens sorgt vor dem Auftakt erneut für Furore. Und Sepp Blatter kritisiert Gianni Infantino. Außerdem: Beim Auftakt der USA wird Trainer Pochettino nicht bei „The Star-Spangled Banner“ mit einstimmen. Alle News im WM-Ticker.Am 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Die 48 Mannschaften bereiten sich nun vor, etliche Testspiele stehen an. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.Mittwoch, 17.49 Uhr – Norwegens nächstes spektakuläres TeamfotoDie norwegische Nationalmannschaft hat mit einem Foto erneut für Aufsehen gesorgt. Nachdem der Kader sich im Vorfeld als Wikinger hatte ablichten lassen, wurden die Spieler um Superstar Erling Haaland nun offiziell für die WM-Endrunde fotografiert.Wer es mit klaren Linien, Struktur und Symmetrie hält, kommt voll auf seine Kosten. Zudem machten die Norweger noch ein weiteres Bild, auf dem alle Spieler im Trikot ihres Jugendklubs zu sehen sind. Eine tolle Idee.Mittwoch, 16.54 Uhr – Blatter ätzt gegen InfantinoDer frühere Fifa-Präsident Joseph Blatter hat den Fußball-Weltverband und seinen Nachfolger Gianni Infantino im Fall des von den USA abgewiesenen Schiedsrichters scharf kritisiert. „Der amtierende Präsident sollte beweisen, dass er stärker ist als sein guter Freund im Weißen Haus, nicht wahr?“, sagte Blatter der „L'Équipe“ in Anspielung auf das gute Verhältnis von Infantino zu US-Präsident Donald Trump. „Wenn man sich von der Politik lenken lässt, ist das schlecht. Und die anderen Verbände sollten ebenfalls protestieren.“Omar Artan sollte als erster Schiedsrichter Somalias bei einer Weltmeisterschaft Spiele leiten, nachdem er es auf die finale Liste der Fifa geschafft hatte. Für die verweigerte Einreise sollen Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation der Grund gewesen sein, hatte ein namentlich nicht genannter Vertreter der US-Regierung dem Nachrichtensender CNN mitgeteilt.Mittwoch, 15.03 Uhr – „Ich repräsentiere die USA nur durch den Sport“, sagt PochettinoAm Samstag starten die USA in die XXL-WM. Erster Gegner des Mit-Gastgebers ist Paraguay (3 Uhr, im Sport-Ticker der WELT). Doch kurz vor dem Turnier-Auftakt sorgt der Trainer der Amerikaner für Gesprächsstoff. Am 11. September 2024 hatte Mauricio Pochettino das Traineramt des US-Teams übernommen, seine Mannschaft dann zur WM geführt. Wenige Tage vor dem Start erklärte der Argentinier Pochettino, dass er die Nationalhymne seines Teams nicht mitsingen wird. „Ich repräsentiere die USA nur durch den Sport. Dafür werde ich bezahlt. Die Hymne zum Beispiel – ich werde sie nicht mitsingen. Aber ich werde alles geben, um das Land würdig zu vertreten“, sagte Pochettino. Für den 54-Jährigen, der einst mit Tottenham Hotspur ins Champions-League-Finale 2019 einzog, ist erklärtes Ziel bei dieser Heim-WM, mindestens das Achtelfinale zu erreichen– dort war für die USA zuletzt 2022 Schluss. Die Gruppe ist machbar: Die USA treffen auf Paraguay, Australien und die Türkei.Mittwoch, 12.07 Uhr – DFB-Präsident macht Position klarDFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Zurückhaltung des Deutschen Fußball-Bundes in politischen Fragen rund um das Turnier bekräftigt. In einem Gastbeitrag für das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) schrieb der 64-Jährige: „Wir tun als Fußballverband gut daran, in dieser hektischen Zeit nicht jedes tagespolitische Ereignis und jede Aussage reflexhaft zu kommentieren.“ Gleichwohl wolle der DFB „immer wieder und überall“ auf seine Grundsätze hinweisen. Der Verband werde eintreten „für Freiheit und Demokratie, für Respekt und Toleranz, für Vielfalt und Teilhabe. Hass und Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus haben bei uns keinen Platz. Denn der Fußball steht für Gemeinschaft und nicht für Spaltung“, erklärte Neuendorf.Der DFB könne und wolle nicht alles Politische ausblenden, der Fokus richte sich jedoch auf Fußball. Neuendorf sagte dem RND, der Fußballverband sei „im Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden über die Situation vor Ort“. Natürlich finde Sport „nicht im luftleeren Raum statt“. Doch letztlich müsse sich der DFB auf den Fußball konzentrieren, „weil er unser Kerngeschäft ist und bleibt“.Mittwoch, 10.58 Uhr – „In der Nationalmannschaft fühle ich mich verstanden“ Nick Woltemade muss seine zuletzt schwierige Phase in England bei Newcastle United noch verdauen. Bei der Nationalmannschaft will er neue Kraft für seine zweite Saison in der Premier League tanken. „Die Wucht der Kritik und die damit verbundene Unruhe um meine Person haben mich schon überrascht“, sagte der 24 Jahre alte Angreifer in einem „Stern“-Interview. Woltemade hatte nach seinem tollen Einstand in Newcastle mit vier Toren aus den ersten fünf Saisonspielen in diesem Jahr nur noch ein einziges Ligator erzielt. Fragen zu seiner Torflaute fand der frühere Stuttgarter „falsch“ und „nicht ganz fair“: „Bei Newcastle war es so, dass ich auf anderen Positionen ausgeholfen habe, sogar als defensiver Mittelfeldspieler. Trotzdem bin ich von manchen Experten weiterhin als Stürmer beurteilt worden.“ Um damit umzugehen, arbeitet der Nationalstürmer auch mit einem Mentaltrainer zusammen, den er aus seiner Zeit beim damaligen Drittligisten SV Elversberg kennt. „Wir telefonieren alle zwei oder drei Wochen miteinander, manchmal besucht er mich“, sagte Woltemade, der nach eigener Aussage trotz seiner aktuellen Situation im Nationalteam einen ganz anderen Stellenwert genießt. „Ich bin zwar einer der Jüngeren, aber alle wissen, was sie an mir haben. Mit meinen Toren habe ich geholfen, dass wir uns für die WM qualifiziert haben. Ich bin ein geschätztes Familienmitglied“, sagte der Angreifer, obwohl er zuletzt in der DFB-Auswahl nur Ersatz war. „Da glauben die Leute an mich, da fühle ich mich verstanden.“ Mittwoch, 8.49 Uhr – Helene Fischer würde wieder auf Fanmeile singenSchlagersängerin Helene Fischer könnte sich vorstellen, bei einem Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft wieder auf einer Fanmeile aufzutreten. „Wenn sich das zeitlich ausgeht, auf jeden Fall. Ja“, sagte die 41-Jährige im Interview der „Bild“ kurz vor dem Start ihrer Tour in Dresden auf die Frage, ob sie bei einem WM-Sieg wieder auf die Fanmeile kommen würde.Kleines Problem: In Berlin wird es dieses Mal auf der Straße des 17. Juni im Herzen der Hauptstadt anders als bei vorherigen Turnieren keine große Fußball-Party geben. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt gab es keinen Antrag eines privaten Betreibers für eine solche Fanmeile. Fischer sang nach dem deutschen WM-Titel 2014 ihren Hit „Atemlos“ auf der Berliner Fanmeile mit dem DFB-Team. Bei MagentaTV begleitet ihr Song „Heute Nacht“ die Spiele, die dort bei dieser WM gezeigt werden. Mittwoch, 6.37 Uhr – Messis Rückkehr ins Team mit besonderer NoteNach dem souveränen Sieg im letzten Testspiel hat Superstar Lionel Messi die argentinische Mannschaft und ihre Fans auf die WM-Titelverteidigung eingeschworen. „Los geht’s, aber zusammen wie nie zuvor“, schrieb der 38-Jährige bei Instagram zu einem Foto vom 3:0 gegen Island. In der Partie feierte Messi seine Rückkehr mit einem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 (72.). Er war zwei Minuten vorher eingewechselt worden, nachdem er beim Sieg zuvor gegen Honduras wegen einer Überlastung im Oberschenkel noch ausgesetzt hatte. Für Messi war es im 199. Länderspiel für Argentinien der 117. Treffer. Der bald 39-Jährige kürte sich Verbandsangaben zufolge zum ältesten Torschützen der Albiceleste. Für Messi, der Argentinien 2022 in Katar zum Titel geführt hatte, wird es die sechste WM-Teilnahme.Mittwoch, 6.04 Uhr – Mexikos Präsidentin schaltet sich einWegen der Eröffnung der Weltmeisterschaft fällt am Donnerstag in Mexiko-Stadt an allen Schulen und Universitäten der Unterricht aus. Zudem sollen Bundesbedienstete am Tag der WM-Eröffnung nach Möglichkeit von zu Hause aus arbeiten, wie es in einem von Präsidentin Claudia Sheinbaum unterzeichneten Dekret heißt. Ausgenommen davon sind unter anderem Ärzte, Polizisten, Katastrophenschützer und Mitarbeiter im Bereich der kritischen Infrastruktur. Die Regierung forderte auch private Unternehmen dazu auf, ihren Angestellten am Donnerstag die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. Damit soll am Tag der WM-Eröffnung das Verkehrsaufkommen reduziert werden, um Staus und eine Überlastung des öffentlichen Nahverkehrs zu vermeiden. Eröffnet wird die WM am Donnerstag um 11.30 Uhr (19.30 Uhr MESZ) mit einer etwa einstündigen Feier im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Dabei wird die kolumbianische Sängerin Shakira zum ersten Mal den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ live vor Publikum singen. Um 13.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ) folgt dann der Beginn der WM-Endrunde mit dem Anpfiff des Auftaktspiels zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika. Dienstag, 13.59 Uhr – der Fall Neuer: nicht glücklich gelaufen, aber nachvollziehbarEx-Nationalspieler Thomas Müller sieht die Rückkehr von Torhüter Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft positiv. Die Art, wie die von Bundestrainer Julian Nagelsmann getroffene Entscheidung kommuniziert wurde, hält der Weltmeister von 2014 aber für ausbaufähig. „Die Diskussion wurde natürlich heiß gekocht, weil sie kommunikativ fragwürdig war“, sagte Müller kurz vor dem WM-Start im „ran“-Interview: „Aber sportinhaltlich ist sie für mich nachvollziehbar.“ Neuer war nach der Heim-EM 2024 aus der Nationalelf zurückgetreten und hat seitdem kein Länderspiel mehr bestritten. Oliver Baumann galt lange als Nummer eins für das XXL-Turnier – ehe Nagelsmann Neuer doch noch zurückholte. In den letzten Tests vor der WM gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand erneut Baumann im Tor, weil Neuer wegen seiner Wadenprobleme fehlte. „Was Manu so auszeichnet, ist einfach dieses Stellungsspiel, seine Beinarbeit und wie er sich positioniert“, sagte Müller über seinen früheren Teamkollegen in der DFB-Elf und beim FC Bayern München. Lesen Sie auchstep/pk/lwö/SUF/mel/luwi