Die Corona-Pandemie hatte vielfältige Folgen, weit über die Krankheit selbst hinaus. Eine tiefgreifende Folge war, dass plötzlich viele Menschen gezwungen waren, ihre gesamte Arbeitszeit im Homeoffice zu verbringen. Nicht wenige setzen dies bis heute fort – mit teilweise negativen psychischen Auswirkungen, wie eine neue Studie zeigt.
Zunächst einmal: Homeoffice – auch Telearbeit, Remote Work oder mobiles Arbeiten genannt – ist durchaus ein Fortschritt. Es kann viele positive Effekte haben: Die tägliche Pendelei zur Arbeit und wieder zurück fällt weg. Beruf und Familie, Arbeit und Privates lassen sich besser verbinden, oft als Work-Life-Balance bezeichnet. Nicht wenige berichten, sich zu Hause besser konzentrieren zu können, weil zum Beispiel Unterbrechungen durch Kollegen oder der Lärm des Großraums wegfallen.
Arbeitswelt
Studie: Homeoffice-Angebote in Deutschland verharren auf hohem Niveau
Ja, das Arbeiten im Homeoffice sei im Vergleich zur Arbeit im Büro sogar oft produktiver, ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Techniker Krankenkasse (TK), die im Februar 2026 erschien. Wenn aber zu viel Zeit im Homeoffice gearbeitet werde, sinke die Produktivität wieder, heißt es darin.












