Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan der Fußball-WM 2026, hier zum deutschen Kader und hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien.Wichtige UpdatesIranischer Sportminister droht mit Abbruch von WM-Spielen Helene Fischer würde bei WM-Titel wieder auf Berliner Fanmeile singen – Problem: Es gibt keineAbgewiesene Iraner: US-Regierung spricht von "guten Gründen"Sorge wegen Ebola: USA fordern Einreisebeschränkungen von Europa wegen FanreisenDeutsche Spieler bezahlen Fans teure Busfahrt zum WM-Spiel In Mexiko-Stadt weisen Angehörige auf Verschwundene hinKurz vor dem Eröffnungsspiel im Azteken-Stadion am Donnerstag wächst die Anspannung. Dunkle Wolken und Regenfälle setzen bisweilen Straßen unter Wasser und sorgen für die ein oder andere überschwemmte Stelle im weitläufigen Stadionareal. In den Straßen von Mexiko-Stadt werden die Menschen mit überlebensgroßen WM-Plakaten und Werbebannern eingestimmt. Markant sind auch die vielen Bilder von Verschwundenen und Vermissten, auf die Menschenrechtsorganisationen hinweisen. Auf der Prachtstraße Reforma sind strategisch wichtige Kreisverkehre mit Hunderten dieser Bilder versehen. In großen Lettern ist darauf zu lesen: „Mehr als 133 000 Verschwundene“. Die Angehörigen der Familien wollen die WM nicht boykottieren oder blockieren. Doch sie wollen das Interesse der Weltöffentlichkeit nutzen, um auf das „mangelnde Engagement des Staates“ hinzuweisen, wie eine Protestteilnehmerin der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Mexiko-Stadt sagte. Laut lokalen Medienberichten wollen die Angehörigen der Vermissten am Vorabend des Eröffnungsspiels in großer Zahl in Richtung Stadion marschieren. Am Spieltag selbst ist vormittags eine Pro-Palästina-Demonstration geplant, die die ohnehin schwierige Verkehrslage weiter strapazieren könnte.Iranischer Sportminister droht mit Abbruch von WM-Spielen Kurz vor dem WM-Start hat Iran mit einem Spielabbruch gedroht, wenn es bei Auftritten des Teams in den Stadien zu Protesten der persischen Diaspora gegen die islamische Führung kommen sollte. „Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören“, warnte Sportminister Ahmed Donjamali.Der iranische Fußballverband habe den Weltverband zudem mehrfach aufgefordert sicherzustellen, dass iranische Zuschauer ausschließlich die offizielle Flagge der Islamischen Republik ins Stadion bringen dürfen – und nicht die alte persische Flagge. Auch in diesem Fall würde das Team das Spielfeld verlassen, so der Minister laut Sportportal Varzesh3.Bereits seit Wochen besteht Iran darauf, dass in den Stadien nur die offizielle Staatsflagge zugelassen wird und nicht die besonders von monarchistischen Oppositionsgruppen bevorzugte alte Flagge mit Löwen- und Sonnenemblem. Diese wird auch bei Protestkundgebungen im Ausland verwendet und gilt als Symbol der Ablehnung des islamischen Systems in Iran. Beobachter bezweifeln, dass ein solches Verbot durchsetzbar wäre.Zudem finden zwei der drei Vorrundenspiele Irans in Los Angeles statt. Dort lebt der Großteil der fast zwei Millionen Menschen umfassenden persischen Diaspora in den USA. Die Stadt wird daher auch „Tehrangeles“ oder „Irangeles“ genannt. Für viele von ihnen bietet die WM die ideale Plattform, um ihren Protest gegen die iranische Führung weltweit sichtbar zu machen.Debatten ums Nationalteam? Nicht mit Rudi VöllerRudi Völler ist ein Mensch, der bei Weltmeisterschaften vieles erlebt hat (ihm wurde von Frank Rijkaard sogar mal in die Haare gespuckt!). Er war Stürmer, Teamchef und jetzt ist er Sportdirektor des DFB. In dieser Rolle hatte er nun seinen ersten Auftritt im Quartier in Winston-Salem – und SZ-Autor Philipp Schneider war im Pressezentrum dabei. Helene Fischer würde bei WM-Titel wieder auf Berliner Fanmeile singen – Problem: Es gibt keineSollte die DFB-Elf tatsächlich den WM-Pokal nach Deutschland holen, stünde die Schlagersängerin Helene Fischer bereit, wieder „Atemlos“ auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor zu singen. „Wenn sich das zeitlich ausgeht, auf jeden Fall. Ja“, sagte die 41-Jährige im Interview der Bild.Kleines Problem: Es wird diesmal keine Fußball-Party auf der Straße des 17. Juni in Berlin geben. Laut Senatsverwaltung hat niemand einen Antrag gestellt, auch nicht die K.I.T. Group, eine Tochterfirma der Berliner Messe, die das Fest beim deutschen Titelgewinn 2014 veranstaltet hat und zum bisher letzten Mal beim Vorrundenaus der DFB-Elf in Russland. Beim erneut enttäuschenden Vorrundenaus bei der Winter-WM in Katar gab es dann keine Fanmeile mehr. Helene Fischer ist das erst mal egal, sie jedenfalls drückt dem Nationalteam die Daumen, dass es diesmal besser läuft. Und wer weiß – vielleicht baut Berlin ja doch noch ein Fanfest auf, sollte die Deutsche Elf ins Halbfinale oder Finale vorstoßen.Und falls nicht, gibt es zumindest im Fernsehen einen neuen Helene-Fischer Ohrwurm: Ihr Lied „Heute Nacht“ ist offizieller WM-Song von MagentaTV, das alle 104 WM-Spiele überträgt. Sie singt da: „Träume, die wir haben, lassen uns nicht schlafen. Denn heute Nacht soll unvergesslich sein“. Mal sehen.Kommentar über Umgang mit somalischem SchiedsrichterDer Fall des abgewiesenen somalischen Schiedsrichters Omar Artan belegt noch vor dem WM-Start, was bei diesem Turnier noch öfter zum Problem werden dürfte. Dieses Großevent wird nicht, wie viele zuvor, von einem professionellen Organisationskomitee gesteuert, sondern von Donald Trump und Gianni Infantino. SZ-Autor Thomas Kistner hat dieses schwerwiegende Dilemma kommentiert: Messi und seine Argentinier sind bereitNach dem souveränen Sieg im letzten Testspiel hat Lionel Messi die argentinische Mannschaft und ihre Fans auf die Titelverteidigung eingeschworen. „Los geht’s, aber zusammen wie nie zuvor“, schrieb der 38-Jährige bei Instagram zu einem Foto vom 3:0 gegen Island. Bei dem klaren Sieg feierte Messi seine Rückkehr mit einem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 (72.). Er war zwei Minuten vorher eingewechselt worden, nachdem er beim Sieg zuvor gegen Honduras wegen einer Überlastung im Oberschenkel noch ausgesetzt hatte. Die weiteren Treffer in der Partie in Auburn im US-Bundesstaat Alabama erzielten Valentin Barco (8.) und Thiago Almada (86.). Für Messi war es im 199. Länderspiel für Argentinien der 117. Treffer. Der bald 39-Jährige kürte sich Verbandsangaben zum ältesten Torschützen der Albiceleste. Für Argentinien beginnt die WM am 17. Juni (MESZ) gegen Algerien. Die weiteren Gruppengegner sind Österreich mit Trainer Ralf Rangnick und Jordanien. Abgewiesene Iraner: US-Regierung spricht von "guten Gründen"Die US-Regierung hat die kontroversen Visa-Entscheidungen gegen den somalischen Schiedsrichter Omar Artan und einige Mitglieder des iranischen Fußball-Verbandes verteidigt. Es seien „keine Spieler und keine Trainer abgelehnt worden“, sagte der WM-Verantwortliche des Weißen Hauses, Andrew Giuliani: „Es handelt sich um einige Offizielle – und das mit gutem Grund“.Ziel sei es, „dass Personen mit böswilligen Absichten, die unter dem Deckmantel der Fußball-Weltmeisterschaft ins Land zu gelangen versuchen, keinen Zugang zu den Vereinigten Staaten erhalten.“ Ein Vertreter des US-Außenministeriums sagte CNN, Schiedsrichter Artan stehe „mit mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen in Verbindung“, weshalb er „für die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht zugelassen“ sei.Im Hinblick auf das iranische Team betonte Giuliani, er könne keine Details verraten. „Der gesamte iranische Trainerstab reist an“, doch es gebe „einige iranische Funktionäre, die nicht ins Land kommen – wiederum aus sehr gutem Grund“. Es gebe „einige Leute, die behaupten, Trainer zu sein, es aber womöglich gar nicht sind“.Somalia gehört zu den 39 Staaten, deren Staatsangehörige von den verschärften Einreisebestimmungen der US-Regierung von Präsident Donald Trump betroffen sind. Bürger dieser Länder werden bei der Einreise zusätzlichen Überprüfungen unterzogen. Zudem stellt Trump Migranten immer wieder pauschal als gefährliche Kriminelle dar und beleidigt sie rassistisch. In der Vergangenheit hatte der US-Präsident Menschen aus Somalia pauschal verunglimpft. Er bezeichnete sie als "Müll" und sagte, er wolle keine Somalier im Land haben.USA rechnen mit Besucherrekord bei Fußball-WM Die US-Regierung prognostiziert kurz vor Beginn der Fußball-WM einen Besucherrekord für das Turnier. Die Weltmeisterschaft werde die bestbesuchte der Geschichte, sagt der US-Tourismusbeauftragte Nick Adams. Die USA richteten sich auf ein Ereignis im Umfang von „78 Super Bowls“ ein, sagt Adams. Die FIFA erwartet rund 6,5 Millionen Besucher in den Stadien, etwa 40 Prozent davon aus dem Ausland. Nach Angaben der Regierung schaffen Fluggesellschaften wegen der erwarteten Nachfrage rund eine Million zusätzliche Sitzplätze auf Verbindungen zwischen Europa und den USA.Sorge wegen Ebola: USA fordern Einreisebeschränkungen von Europa wegen FanreisenDie US-Regierung ​hat europäische Staaten zu Einreisebeschränkungen für Reisende aus den von Ebola betroffenen zentralafrikanischen Ländern aufgefordert. Damit soll eine Ausbreitung des Virus während der Fußball-Weltmeisterschaft verhindert werden. Washington habe am 1. Juni eine formelle diplomatische Note ⁠an europäische Regierungen übermittelt, sagten ein in Afrika ansässiger EU-Diplomat und eine weitere mit der Angelegenheit vertraute ​Person. Eine Reaktion der EU-Staaten stehe ‌noch aus. US-Außenminister Marco Rubio erörterte das ‌Thema am Dienstag zudem in einem Telefonat mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wie das US-Außenministerium ​mitteilte. Das vorrangige ​Ziel bleibe der Schutz der US-Bürger.Die ​US-Gesundheitsbehörde CDC hatte im vergangenen Monat ein Einreiseverbot für Ausländer verhängt, die sich in den vorangegangenen 21 Tagen in der ‌Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder dem Südsudan aufgehalten haben. US-Bürger müssen sich bei ‌der Rückkehr an ‌ausgewählten Flughäfen Kontrollen unterziehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ausbruch ​des Bundibugyo-Ebolavirus zu einem gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite erklärt. Die ​US-Regierung, die wegen Kürzungen bei der Entwicklungshilfe in ‌der Kritik steht, hat nach eigenen Angaben mehr als 200 Millionen Dollar für die Bekämpfung der Epidemie zugesagt und 150 Tonnen Hilfsgüter geliefert. Tausende Demonstranten: Straßenblockade rund ums Aztekenstadion Zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM hat es nahe dem Aztekenstadion in Mexiko-Stadt Massenprotesten gegeben. Tausende Demonstranten blockierten die Hauptzufahrt zur ikonischen Arena, in der am Donnerstag Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika aufeinandertreffen.Seit vergangener Woche demonstrieren Lehrkräfte für höhere Löhne und neue Verhandlungen über das Rentensystem. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bezeichnete die Proteste als „Provokation“, sie schloss es aber vorerst aus, der Polizei den Befehl zu geben, gegen die Demonstranten vorzugehen.Erst Anfang des Monats hatte es gewaltsame Zusammenstöße zwischen der Polizei und den Demonstranten gegeben. Die Lehrkräfte drohten, die Proteste während der WM zu intensivieren. Sheinbaum versicherte am Dienstag, die Ausrichtung des Eröffnungsspiels des XXL-Turniers sei garantiert. Ausschreitungen befürchtet: Ausgangssperre für Jugendliche in französischer Stadt zur WMDie französische Großstadt Clermont-Ferrand verhängt während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Ausgangssperre für Jugendliche unter 16 Jahren, um Ausschreitungen zu verhindern. Nachdem es in der Stadt nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain Ende Mai sowie an dem darauffolgenden Wochenende zu Krawallen unter Beteiligung zahlreicher Jugendlicher gekommen war, wolle ma nun Sicherheitsmaßnahmen treffen, kündigte Bürgermeister Julien Bony an. Die Ausgangssperre soll von 23 bis 7 Uhr morgens für Jugendliche ohne Begleitung durch einen Erwachsenen gelten. „Ich treffe diese Maßnahme nicht gerne, aber ich tue es in voller Verantwortung. Es handelt sich in erster Linie um eine Schutzmaßnahme für die Jüngsten und um eine Maßnahme, die die Eltern in die Pflicht nimmt“, sagte der Bürgermeister. „Minderjährige haben zu dieser Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Horden von Minderjährigen unsere Ordnungskräfte oder die Terrassen der Gastronomen angreifen“, sagte Bony. „Wir werden das nicht tolerieren. Das ist der Sinn dieses Erlasses.“ Deutsche Spieler bezahlen Fans teure Busfahrt zum WM-Spiel Die deutschen Fußball-Nationalspieler haben angesichts der hohen Preise für Bus- und Bahnfahrten in New York während der WM für 600 Fans einen kostenlosen Transport zum letzten Gruppenspiel organisiert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur übernehmen Kapitän Joshua Kimmich und seine Kollegen für die Partie am 25. Juni gegen Ecuador in East Rutherford die Kosten für Busse, welche die Anhänger von New York aus zur Arena in New Jersey bringen.Um ein Gratis-Ticket zu bekommen, muss man Mitglied des Fan-Clubs Nationalmannschaft sein. Sollten sich mehr Anhänger anmelden, als Plätze zur Verfügung stehen, werden die Plätze per Los vergeben. Die DFB-Elf reagiert damit auf die Diskussion um die bei der WM in manchen Spielorten stark gestiegenen Preise im öffentlichen Transport.Die Verkehrsgesellschaft NJ Transit hatte die Preise für Fahrten zwischen New York und East Rutherford nach heftiger Kritik zwar wieder gesenkt. Sie sind aber weiterhin deutlich höher als vor und nach dem WM-Turnier. Der Preis für die Sondertickets sank von zunächst 150 Dollar auf nun 98 Dollar für Hin- und Rückfahrt. Regulär kostet die Strecke nach offiziellen Angaben normalerweise rund 12,90 Dollar. Eine Busfahrt soll mittlerweile 20 statt der einst geplanten 80 Dollar für Hin- und Rückweg kosten. 600 DFB-Fans können nun aber gratis fahren.DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat im DFB-Quartier in Winston-Salem die Ticket-Preispolitik der Fifa angesichts ohnehin hoher Kosten für Fans durch Flüge und Unterkünfte heftig kritisiert. „Ja, dieses Paket ist natürlich furchtbar teuer. Das ist natürlich schwierig nachzuvollziehen, wieso sie jetzt Gründe haben, solche Preise zu verlangen“, sagte Völler. „Da helfen wir mit dem DFB, dass wir das finanzieren.“ Nach Einreise-Verweigerung: Schiedsrichter erhebt schwere VorwürfeNach seiner verweigerten Einreise in die USA hat der eigentlich als WM-Schiedsrichter vorgesehen Omar Artan aus Somalia schwere Vorwürfe gegen die Grenzbeamten des Co-Gastgebers der am Donnerstag beginnenden Fußball-Endrunde erhoben. „Ich hatte die richtigen Unterlagen und alles. Ich hatte das richtige Visum“, sagte Artan der New York Times: „Ich glaube, dass sie ein Problem mit meinem Land haben.“Der Referee gab an, dass er nach seiner Ankunft aus Istanbul von den Beamten am Flughafen von Miami elf Stunden lang befragt wurde. Anschließend sei er in eine Einzelzelle gebracht worden, wo er erneut mehrere Stunden festgehalten wurde. Dann musste er einen Rückflug nach Istanbul nehmen. Laut Artan haben ihm die Beamten keinen Grund für die Einreiseverweigerung genannt.„Ich bin sehr, sehr enttäuscht“, sagte der 34 Jahre alte Artan: „Ich bin einfach nur ein Schiedsrichter, der versucht, seinen Traum zu leben. Den größten Traum meines Lebens, zur Weltmeisterschaft zu kommen.“Afrikas Referee des Jahres 2025 hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an einer WM teilnehmen sollen. Die US-Grenzbehörde CBP hatte die verweigerte Einreise mit „Bedenken bei der Sicherheitsprüfung“ begründet. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen. Absage des Gegners: Iran ohne Generalprobe vor WM-Auftakt Irans Nationalmannschaft wird ohne Generalprobe in die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA starten. Das offenbar für Donnerstag angesetzte Testspiel gegen Grenada in Tijuana ist abgesagt worden. Die Mannschaft des Inselstaats begründete den Rückzug laut der iranischen Nachrichtenagentur INSA mit einer unzureichenden Vorbereitung.Es ist bereits das zweite Testspiel Irans, das abgesagt wurde. In früheren Planungen sollte die Mannschaft in den USA auf Puerto Rico treffen. Dieses Spiel wurde gestrichen, nachdem das Trainingslager von den USA nach Mexiko verlegt worden war.Die iranische Auswahl trifft jeweils in Los Angeles am 16. Juni (3 Uhr MESZ) auf Neuseeland sowie am 21. Juni (21 Uhr MESZ) auf Belgien. Das dritte Vorrundenspiel findet am 27. Juni (5 Uhr MESZ) in Seattle gegen Ägypten statt. Wo man in München die Fußball-WM schauen kannWer in Deutschland ein Fan der großen US-Sportligen wie der NBA (Basketball) oder NFL (Football) ist, kennt das Problem schon: Wegen der Zeitverschiebung beginnen viele Spiele in der deutschen Nacht. So wird es jetzt auch bei dieser Fußball-WM sein. Titelverteidiger Argentinien etwa spielt zum ersten Mal um 3 Uhr morgens. Trotzdem kann man sogar dieses Spiel in München gemeinsam mit anderen Fußballverrückten schauen: Das „Backstage“ in Neuhausen zeigt jedes einzelne WM-Spiel live – auf seinem Parkplatz.Welche anderen Public-Viewing-Möglichkeiten es in München gibt, hat mein Kollege Leo Greinwald für Sie zusammengetragen. Keine Sorge übrigens: Die DFB-Elf spielt, genau wie viele andere europäische Nationen, in der Vorrunde zu Uhrzeiten, die den Schlafrhythmus gar nicht allzu sehr herausfordern. Sogar, wenn man die deutschen Spiele im Biergarten schaut, sollte man es rechtzeitig ins Bett schaffen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software