Analyse

Stand: 09.06.2026 • 15:13 Uhr

Xi Jinpings Besuch in Nordkorea hat vor allem zwei Adressaten: zum einen Moskau, dessen Einfluss auf Pjöngjang Peking nicht weiter wachsen sehen will. Und zum anderen Washington - etwa mit Blick auf Taiwan.

Chinas Xi Jinping neben Nordkoreas Kim Jong Un - die zwei gleichgroßen Porträts hängen derzeit über dem monumentalen Paradeplatz in Pjöngjang, der Hauptstadt des abgeschotteten Nordkorea.

2024 hing genau dort neben dem Bild des nordkoreanischen Diktators das Portrait von Kremlchef Wladimir Putin, der nach einer langen Pause von 24 Jahren wieder zu einem Staatsbesuch gekommen war. Beide beschworen in Zeiten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine eine engere Zusammenarbeit und unterschrieben einen Freundschaftsvertrag.