Abtreibung wegen Down-Syndrom: Ein Baby ist «kein schlechter Ausgang»Ein Influencer-Paar in den USA lässt sein Baby nach einer Trisomie-21-Diagnose abtreiben. Und reagiert mit Unverständnis, weil die Reaktionen darauf nicht nur positiv sind.Elena Panagiotidis09.06.2026, 11.47 Uhr5 LeseminutenNach einer Down-Syndrom-Diagnose entscheiden sich gemäss Schätzungen rund neunzig Prozent der betroffenen Eltern für einen Schwangerschaftsabbruch.Ute Grabowsky / ImagoEin amerikanisches Influencer-Paar hat eine Entscheidung getroffen. Dann zeigt es sich irritiert, weil die Reaktionen darauf nicht nur aus Lob und Verständnis bestehen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Das Paar hat eine Entscheidung getroffen, die Eltern in aller Welt jedes Jahr zehntausendfach treffen: Sie entscheiden sich gegen ihr ungeborenes Kind wegen der Diagnose Down-Syndrom.Der amerikanische Influencer Jesse Ridgway, der unter dem Namen «Mc Jugger Nuggets» bekannt wurde und auch sonst viele private Details aus seinem Leben öffentlich teilt, hat diese Entscheidung in den sozialen Netzwerken publik gemacht. Zusammen mit seiner Frau Ashley habe er die Schwangerschaft beenden lassen, nachdem bei dem Kind Down-Syndrom diagnostiziert worden sei.This week, my wife and I made the very difficult decision to terminate the pregnancy due to Trisomy 21. The choice was not made lightly. We really appreciate all of the personal stories that you guys shared with us, especially the unconditional support we received from fans…— Jesse Ridgway (@McJuggerNuggets) June 3, 2026