Ist es okay, eine Schwangerschaft zu beenden, wenn beim Baby eine Behinderung festgestellt wird? Mit dieser Frage haben sich ein US-amerikanischer YouTuber und seine Frau öffentlich beschäftigt – und einen Shitstorm ausgelöst.

07.06.2026, 20.45 Uhr

In den USA läuft eine hitzige Debatte über Abtreibungen von Babys mit Behinderungen. Auslöser war ein YouTuber: Jesse Ridgway, der seit Jahren seinen Alltag im Internet zeigt, hat mit seiner Frau entschieden, ihr ungeborenes Kind mit Downsyndrom abzutreiben.

Ende Mai konnten seine Follower mitverfolgen, wie die beiden die Ergebnisse der Fruchtwasseruntersuchung erfahren, am Donnerstag schrieb Ridgway dann auf der Onlineplattform X, das Paar habe sich entschieden, die Schwangerschaft beenden zu lassen. Die Entscheidung sei ihnen nicht leicht gefallen, schrieb er. »Wir haben eine schwierige Entscheidung getroffen, von der wir glauben, dass sie unserer Familie auf lange Sicht von Vorteil sein wird.«

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