ImagoEin Fussballspiel für die Ewigkeit : Im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt, wo am Donnerstag die Weltmeisterschaft eröffnet wird, brach 1970 in der Verlängerung das Chaos aus.09.06.2026, 05.30 Uhr9 LeseminutenDer deutsche Radioreporter ist fassungslos. In Europa ist Mitternacht längst vorbei, als Deutschlands Fussballer im Aztekenstadion auf 2220 Metern über Meer mit zunehmender Verzweiflung gegen den italienischen Abwehrriegel anrennen, den berühmt-berüchtigten Catenaccio.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Seit der 8. Spielminute führen die Azzurri durch ein Tor von Roberto Boninsegna. Es ist das schlimmstmögliche Resultat, das man sich für ein Aufeinandertreffen mit Italien wünschen kann.«Mein Gott, ist das ein Fussballspiel hier», stöhnt der deutsche Radioreporter. «Das ist ja entsetzlich. Burgnich ist soeben verstorben, sehe ich. Nein, da kommt er wieder.» Mit dem scheinbar Verstorbenen, der wieder auf die Beine kommt, meint er Italiens beinharten Verteidiger Tarcisio Burgnich. Nach einem offensichtlichen, aber nicht geahndeten Foul an Gerd Müller wälzt sich Burgnich auf dem Boden, als wäre er selbst getroffen worden.Solche Mätzchen gehörten damals zum Catenaccio, was als «Türriegel» übersetzt werden kann: das kompromisslose Verteidigen des eigenen Territoriums. Die ultradefensive Taktik ging aus dem «Schweizer Riegel» hervor, mit dem die hiesige Nationalmannschaft unter dem österreichischen Trainer Karl Rappan beachtliche Erfolge zustande brachte, etwa das Erreichen des Viertelfinals an der Heim-WM 1954.Später wurde das Spielsystem mit dem Libero, dem freien Verteidiger hinter den Manndeckern, in Italien perfektioniert. Als Wegbereiter des Catenaccio gilt Helenio Herrera, der Trainer von Inter Mailand, der mit seiner Mannschaft Mitte der 1960er Jahre zweimal den Meistercup gewann, den Vorläufer der heutigen Champions League.Newsletter «Sport – WM-Spezial»Das Wichtigste von der Fussball-WM auf einen Blick: Unser Spezial-Newsletter liefert Ihnen Eindrücke aus Nordamerika sowie Einordnungen und Hintergründe zu den entscheidenden Entwicklungen.Jetzt kostenlos abonnierenBrachiale Kunst des VerteidigensWährend Auguren in Deutschland verächtlich von den «Betonmischern» sprachen, feierte Italien die brachiale Kunst des Verteidigens als taktisches Meisterwerk. Die drei Gruppenspiele der Weltmeisterschaft 1970 beendete die Squadra Azzurra mit dem sagenhaften Torverhältnis von 1:0. Neben zwei torlosen Remis gegen Uruguay und Israel genügte ihnen ein einziges Tor gegen Schweden für das Weiterkommen.Ganz anders Deutschland. Vor dem Turnier war der Bundestrainer Helmut Schön hin- und hergerissen, wen er für die Sturmspitze nominieren sollte: Uwe Seeler, den erfahrenen Captain, für den es bereits die vierte WM-Teilnahme war, oder den jungen Gerd Müller, den «Bomber der Nation». Schliesslich entschied sich Schön, die zwei klassischen Mittelstürmer nebeneinander aufs Feld zu schicken. Das Resultat war fulminant: Deutschland beendete die Gruppenphase mit einem Torverhältnis von 10:4. Zusammen erzielte das Sturmduo in den sechs WM-Spielen dreizehn Tore.Italiens Torhüter Enrico Albertosi (rechts) klärt vor Gerd Müller.ImagoDoch jetzt, im Halbfinal gegen Italien, läuft bereits die Nachspielzeit. Deutschland liegt 0:1 zurück. Der Schiedsrichter Arturo Yamasaki schaut kurz auf die Uhr, als Deutschland auf der linken Seite zu einem letzten Einwurf kommt. Der Ball gelangt zu Jürgen Grabowski, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzt und in den Strafraum flankt. Mit beiden Füssen voran springt Karl-Heinz Schnellinger in die Flugbahn des Balls und lenkt ihn ins Tor.«Schnellinger! Ausgerechnet Schnellinger!», rapportiert der deutsche TV-Kommentator Ernst Huberty den späten Ausgleich. Es sollte zum geflügelten Wort werden für eine ganze Generation von deutschen Fussballanhängern. Manche fragen sich allerdings, ob es hinter dem Namen des Torschützen tatsächlich ein Ausrufezeichen braucht. Oder ob der Duktus Hubertys nicht eher nach drei Punkten verlangt: «Schnellinger . . .». Ernst Huberty, der Philosophie studiert hatte und als Moderator der samstäglichen ARD-«Sportschau» bekannt war, kommentierte Fussballspiele emotionslos wie ein Nachrichtensprecher.Das «Ausgerechnet» erklärt sich durch den Umstand, dass Karl-Heinz Schnellinger zu jener Zeit einer der wenigen deutschen Fussballer ist, die ihr Geld ausserhalb der heimischen Bundesliga verdienen. Der Legionär verteidigt für die AC Milan, sein Trainer bezeichnete ihn einmal, als Anerkennung für seine Zuverlässigkeit, als «Volkswagen». Zwei seiner Klubkollegen stehen ihm im WM-Halbfinal gegenüber: Gianni Rivera und Roberto Rosato.Der Vorstoss in den gegnerischen Strafraum ist Schnellingers einziger im gesamten Spiel. Nie zuvor hat er für die deutsche Nationalmannschaft ein Tor geschossen. Und auch danach wird er nie mehr eines schiessen.Mit diesem einen Treffer aber verändert Schnellinger die Geschichtsschreibung. Er öffnet das Tor zur Verlängerung, die zur Legende werden sollte.Ausbruch der AnarchieIn den meisten Rankings von Fachzeitschriften wird der WM-Halbfinal von 1970 als bestes Fussballspiel gelistet. Im Aztekenstadion erinnert eine bronzene Gedenktafel an den «partido del siglo», das Spiel des Jahrhunderts.Vor über 102 000 Zuschauern im Aztekenstadion kippt die Partie in der Verlängerung in die Anarchie. Beide Mannschaften sind derart erschöpft, dass sie sich an keinerlei Regeln oder Taktiken mehr halten. Der Kampf wogt hin und her, die fünf Goals fallen innerhalb von 17 Minuten, letztlich werden auch die Verlierer als Helden gefeiert.«Zwei Gewinner im Aztekenstadion», titelt etwa die NZZ am 18. Juni 1970 in ihrer Mittagsausgabe. Der Berichterstatter mit dem Autorenkürzel hul. schwärmt vom «Fight zweier ebenbürtiger Mannschaften». Hinter dem Kürzel verbirgt sich Hans-Ulrich Landolf, der 1968 zum ersten vollamtlichen Leiter des NZZ-Sportressorts ernannt wurde.Vor vielen Jahren absolvierte der freie Autor Richard Reich das Volontariat im Sportressort der NZZ, Landolf war sein erster Lehrmeister. Er erinnert sich an einen Berner Grandseigneur, der das Sportgeschehen mit Anzug und mit nüchternem Blick von der Pressetribüne aus verfolgte.Doch im Jahrhundertspiel greift selbst hul. zu Superlativen. «Volle 83 Minuten wurden die deutschen Anhänger auf die Folter gespannt, ehe in der 92. Minute der längst fällige Ausgleich zustande kam», heisst es in seinem Spielbericht. «Ein Treffer, der wohl alle von den Sitzen gerissen hatte, denn auch der abgebrühtesten Habitués unter den Zuschauern hatte sich eine Spannung bemächtigt, die sie kaum einmal in dieser Intensität erlebt haben dürften.»Zum Glück für die Nachwelt finden sich in Hans-Ulrich Landolfs Spielbericht auch eingängigere Passagen. In einer davon, als ob er es geahnt hätte, zerlegt er einen später konstruierten Mythos: Im Aztekenstadion habe eine mörderische Hitze geherrscht. «An diesem Mittwochnachmittag zeigte das Thermometer keine 20 Grad, ein frischer Wind ging, die Luft war nicht stickig, sondern wirkte nach einem leichten Regen wie gesäubert.»Historische Filmaufnahmen bestätigen diesen Befund: Beim Abspielen der Nationalhymnen – bei denen sich notabene keine einzige Lippe bewegt – sind Ballbuben mit Regenpelerinen zu sehen.Revanche für das Wembley-TorNicht die Hitze machte den Spielern zu schaffen, sondern die Höhenlage. Nur drei Tage zuvor hatte Deutschland einen kräftezehrenden Viertelfinal gegen England gewonnen. Es war die Revanche für den WM-Final von 1966, den die Engländer auch dank dem umstrittenen Wembley-Tor gewonnen hatten.Die beiden Teams spielten in León, 1800 Meter über Meer. Deutschland lag gegen den Titelverteidiger 0:2 zurück, ehe Franz Beckenbauer, Uwe Seeler und in der Verlängerung Gerd Müller mit ihren Treffern die Wende herbeiführten.Der Halbfinal drei Tage später fand nochmals eine «Etage» höher statt, in Mexiko-Stadt. Die Italiener hatten sich bereits akklimatisiert, sie hatten hier ihren Viertelfinal ausgetragen, den sie gegen Mexiko relativ locker 4:1 gewannen.Der geringe Sauerstoffgehalt macht das Atmen auf über 2200 Metern über Meer deutlich schwieriger, erst recht bei der Belastung eines Fussballspiels über 120 Minuten. Deutschland war zusätzlich geschwächt, nachdem sich Franz Beckenbauer bei einem heftigen Rencontre mit Pierluigi Cera die Schulter ausgerenkt hatte. Weil der Bundestrainer Helmut Schön seine zwei Wechsel bereits vorgenommen hatte, spielte Beckenbauer trotz starken Schmerzen mit einer Armschlinge weiter.Nachdem er sich die Schulter ausgerenkt hat, wird Franz Beckenbauer gepflegt.Schirner Sportfoto / ImagoFesthalten an der «staffetta»Ferruccio Valcareggi, Italiens C. T. (Commissario Tecnico), hatte ein glücklicheres Händchen. Gegen heftigen Widerstand in den Medien hielt er im Halbfinal gegen Deutschland an der «staffetta» fest: Die zwei Spielmacher Sandro Mazzola und Gianni Rivera wechselten sich ab. Der schnauzbärtige Mazzola stand in der Startformation und sollte mit seiner Athletik den Gegner mürbe machen. In der zweiten Halbzeit wurde Rivera eingewechselt, der sein kreatives Spiel gegen ermüdete Verteidiger noch besser zur Geltung bringen konnte.Im Jahrhundertspiel ging Valcareggis Taktik auf. In der 111. Spielminute fand Rivera noch die Kraft, bei stehendem K. o. des Gegners den entscheidenden Treffer zum 4:3 zu erzielen. Nur eine Minute zuvor hatte Gerd Müller zum 3:3 ausgeglichen. Es war bereits Müllers zweites Tor in der Verlängerung, nachdem er in der 94. Minute Deutschland das einzige Mal in Führung geschossen hatte. Die Führung hielt nur vier Minuten, ehe der Ball nach einem Freistoss Burgnich vor die Füsse fiel und dieser zum Ausgleich traf.In die lange Torschützenliste der «partita del secolo» reihte sich auch Luigi Riva ein, genannt «Gigi». Er war am Lago Maggiore aufgewachsen, unweit der Schweizer Grenze. Kurz vor der WM schaffte Riva das Kunststück, die US Cagliari von der Insel Sardinien zum Meistertitel zu führen – es war der erste Scudetto eines Klubs aus dem Süden. Neben Riva stellte Cagliari im Jahrhundertspiel auch den Torhüter (Enrico Albertosi) sowie den Libero (Pierluigi Cera).«Rrrriva! Rrrriva! Gol di Riva!», schrie der RAI-Kommentator Nando Martellini in die italienische Nacht, als «Gigi» Riva zu seinem berüchtigten Donnerschlag ausholte, dem «Rombo di Tuono», und mit seinem harten linken Fuss zum 3:2 traf. Nando Martellinis gerolltes «Rrrriva! Gol di Riva» avancierte in Italien zum geflügelten Wort, quasi als Pendant zu Ernst Hubertys «Schnellinger! Ausgerechnet Schnellinger!».Luigi «Gigi» Riva im Dress der Unione Sportiva Cagliari, die er 1970 zum Meistertitel führte.GettyMit 35 Treffern ist «Gigi» Riva bis heute Italiens Rekordtorschütze. Er starb 2024 auf Sardinien.In seinem Matchbericht erwies sich Hans-Ulrich Landolf in zweierlei Hinsicht als Prophet. «So kamen die Zuschauer in den Genuss einer Auseinandersetzung, die alles bot, was Fussball bieten kann», diktierte er wenige Stunden nach dem Halbfinal an die Falkenstrasse in Zürich, «ja von der man behaupten möchte, dass sie alles bisher Gesehene übertroffen habe (. . .) und in nächster Zukunft so rasch nicht mehr übertroffen werde.»Die Ahnung vom Spiel für die EwigkeitDer NZZ-Chronist hul. schien zu ahnen, dass er einem Spiel für die Ewigkeit beigewohnt hatte – einem «match for the ages», wie die Engländer sagen. Auch in einem zweiten Punkt sollte Landolf recht behalten: «Was sich indessen an Kampfmomenten, unerbittlichen Duellen, Vorstössen und Gegenangriffen in der Verlängerung ereignete, das allein würde zur Niederschrift eines Buches ausreichen.»Tausch der Trikots zwischen Uwe Seeler und Mario Bertini.Sven Simon / ImagoDas erste erschien bereits wenige Monate später. Der Autor war Sepp Maier, der deutsche Torhüter, der beim Siegtreffer Riveras contre-pied erwischt worden war. In «Mexiko aus erster Quelle» lässt der deutsche Goalie gehörig Dampf ab. Er beschuldigt den Schiedsrichter Yamasaki, mehrere Elfmeter nicht gepfiffen zu haben – nicht ganz zu Unrecht. Man muss keine deutsche Brille tragen, um zu dem Schluss zu gelangen, dass es das Jahrhundertspiel mit dem heute gängigen Videobeweis (VAR) so wohl kaum gegeben hätte. Mittlerweile ist Maier 82 Jahre alt und noch immer Stammgast in der Münchner Allianz-Arena.Eines der bisher letzten Bücher zum Jahrhundertspiel wurde vor einigen Jahren vom italienischen Soziologen und Schriftsteller Nando dalla Chiesa publiziert («La Partita del secolo»). Es trägt den Untertitel «Storia di una generazione che andò all’attacco e vinse» – Geschichte einer Generation, die zum Angriff überging und gewann.Für den Autor symbolisiert der heroische Sieg Italiens den Aufbruch einer ganzen Generation nach der Studentenbewegung von 1968.Dieser Aufbruch hatte auch seine dunkle Seite, in Italien wie in Deutschland. In jener Zeit radikalisierte sich die Rote-Armee-Fraktion (RAF), was 1977 im «deutschen Herbst» kulminierte. Zugleich durchlebte Italien bleierne Jahre («anni di piombo») mit einer Welle von terroristischer Gewalt.Ausläufer des Terrors gab es selbst in der Schweiz: 1970 verübten palästinensische Attentäter gleich zwei Anschläge auf Flugzeuge der Swissair, mit vielen Toten und entführten Passagieren.Auf fussballerischer Ebene konnten sich die Azzurri nicht lange über ihren Sieg im italo-germanischen Heldenepos freuen. Am 21. Juni 1970 wurden sie im Final von Brasilien klar dominiert, 1:4 stand es am Schluss, Pelé krönte sich mit seinem dritten WM-Titel zum Fussballkönig.Schnelle Erholung DeutschlandsDeutschland hingegen erholte sich schnell vom verlorenen Jahrhundertspiel. Die Mannschaft, die 1974 an der Heim-WM im Final gegen die Niederlande von Johan Cruyff gewann, beruhte im Kern auf denselben Spielern, die schon 1970 in Mexiko dabei waren: Sepp Maier, Berti Vogts, Franz Beckenbauer, Wolfgang Overath, Jürgen Grabowski, Gerd Müller.Für die italienischen Fussballer hingegen folgten magere Jahre. Erst 1982 an der WM in Spanien erreichten sie wieder einen Final. Im Tor stand der 40-jährige Dino Zoff, der zwölf Jahre zuvor hinter Albertosi noch die Nummer zwei gewesen war. Dem Finalgegner Deutschland misslang die Revanche für die Niederlage im Jahrhundertspiel, Italien gewann 3:1.Zum Schluss noch dies: Wäre es im Halbfinal 1970 nach der Verlängerung unentschieden gestanden, wäre der Sieger in der Kabine des Schiedsrichters per Münzwurf bestimmt worden. Bereits 1968 hatte sich Italien auf diese Weise in den EM-Final gemogelt: Im Halbfinal gegen die Sowjetunion stand es nach 120 Minuten 0:0. Penaltyschiessen gab es noch keines, dieses wurde vom Weltfussballverband erst an der WM-Endrunde 1978 in Argentinien erstmals angewendet.An der EM 1968 «gewann» Italiens Captain Giacinto Facchetti den Münzwurf und führte sein Team anschliessend zum EM-Titel – mit einem Sieg im Wiederholungsspiel gegen Jugoslawien, nachdem das erste Finalspiel unentschieden geendet hatte.Als es noch keinen Videobeweis gab: 1986 nimmt Diego Maradona im Duell mit Englands Goalie Peter Shilton die «Hand Gottes» zu Hilfe.GettySo spielen im Fussball immer auch Zufall und Glück mit. 1986 erzielte Diego Maradona im Viertelfinal gegen England sein berüchtigtes Tor mit der «Hand Gottes» und ebnete Argentinien damit den Weg zum Weltmeistertitel.Im gleichen Spiel zeichnete Maradona mit einem Sololauf übers halbe Feld auch das «Tor des Jahrhunderts» auf den Rasen – selbstverständlich im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.daw. Mit diesem Artikel verabschiedet sich Marcel Gyr (yr.) von der Leserschaft der NZZ und geht in den Ruhestand. Gyr trat 2001 in die Redaktion der NZZ ein. Als Redaktor war er für diverse Ressorts in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Mitglied des Reporterteams. Mit seinen akribischen Recherchen prägte Gyr die Berichterstattung dieser Zeitung, besonders zu zeitgeschichtlichen Themen und Fällen des internationalen Terrorismus, über Jahre hinweg. Seine Geschichten führten ihn zu in- und ausländischen Schauplätzen und auch in verschiedene Archive. Die Stelle im Reporterteam wird nachbesetzt. Passend zum Artikel
Das Spiel für die Ewigkeit – als in Mexikos Höhenluft alle Dämme brachen
Der WM-Halbfinal 1970 gilt als das Spiel des Jahrhunderts. Im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt brach in der Verlängerung das Chaos aus.













